Bonner JSG erfolgreich in Dronninglund 2026.

Am Samstagabend den 04.07.2026 ging es für die Kinder und Jugendlichen der Bonner JSG zum diesjährigen Dronninglundcup 2026 nach Dänemark.

Erstmalig wurde das Event von Yannick Pfrengle organisiert. Er wurde von einem großen Organisationsteam unterstützt. Erstmalig waren Eltern der HSG Geislar-Oberkassel an der Organisation beteiligt.

Ein großer Dank geht an:

Anne: Für das Erstellen der Schreiben für die Elterninformationen

Katrin: Für die Überwachung der Geldeingänge und die Bestellungen der Trikots. Zudem hat sie die Trikots aller Teilnehmenden mannschaftsweise sortiert.

Elif/Corina/Thorsten: Einholen der Angebote bei den Busunternehmen           

Sabrina & Kathi: Für die Organisation des Frühstücks und waschen vieler Sätze Trikots.

Ralf: als „erfahrenen“ DK-Organisator und Motivator, sowie Schnittstelle zur Cup-Leitung.

Sportlich war die Woche für die Mannschaften der Bonner JSG mehr als erfolgreich. Mit am Ende sechs Finalteilnahmen und Pokalen wurde stolz die Rückreise nach Bonn angetreten.

Mehr dazu in den folgenden Berichten der einzelnen Coaches:

Dronninglund Cup 2026 – Turnierbericht

Bericht von Julian als Trainer der U13m-1:

Anreise

Am Wochenende machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Dänemark. Schon während der Fahrt war die Vorfreude riesig und die Stimmung im Team richtig gut. Nach der Ankunft bezogen wir unsere Unterkunft und bereiteten uns auf die anstehenden Spiele vor. Uns war klar, dass eine intensive Woche auf uns warten würde, aber genauso wussten wir, dass wir als Mannschaft viel erreichen können.

Montag: Der Turnierstart verlief genau nach unseren Vorstellungen. Im ersten Spiel gegen den PSV Recklinghausen mussten wir uns zunächst etwas an das Turnier gewöhnen, gewannen am Ende aber knapp mit 23:21. Anschließend folgte ein souveräner 17:9-Erfolg gegen Hjallerup IF Håndbold 2. Zum Abschluss des Tages ließen die Jungs gegen Kyndil 2 nichts anbrennen und setzten sich mit 11:7 durch. Drei Spiele, drei Siege – besser hätte der Start kaum laufen können.

Dienstag: Am Dienstag zeigten die Jungs gegen den SC Bottrop eine überragende Leistung. Mit viel Tempo, einer starken Abwehr und schönem Zusammenspiel stand am Ende ein deutlicher 48:5-Sieg auf der Anzeigetafel.

Im zweiten Spiel gegen Uriage Handball aus Frankreich wartete dann der bis dahin stärkste Gegner. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir bis zum Schluss kämpften, uns am Ende aber knapp mit 19:22 geschlagen geben mussten. Die Niederlage tat zwar weh, zeigte der Mannschaft aber auch, woran wir noch arbeiten mussten.

Mittwoch: Am Mittwoch lief gegen die HSG Siebengebirge nicht viel zusammen und wir mussten eine deutliche 11:24-Niederlage hinnehmen. Umso beeindruckender war die Reaktion der Jungs im nächsten Spiel gegen Kjøkkelvik IL 2. Jeder kämpfte für den anderen und wir fanden wieder zu unserem Spiel. Mit einem klaren 27:10-Sieg sicherten wir uns den Einzug in die K.-o.-Runde.

Donnerstag: Jetzt wurde es ernst. Im Achtelfinale gegen den Gastgeber Dronninglund IF Håndbold 1 überzeugten die Jungs mit einer konzentrierten Leistung und gewannen verdient mit 23:10.

Im Viertelfinale gegen ACBB Handball aus Frankreich entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts, doch unsere Mannschaft behielt die Nerven und gewann knapp mit 19:18.

Das Halbfinale gegen Dambach la Ville war dann an Spannung kaum zu überbieten. Nach der regulären Spielzeit stand es unentschieden, sodass es in die Verlängerung ging. Dort zeigte die Mannschaft unglaublichen Willen und kämpfte bis zur letzten Sekunde. Mit einem 22:20-Sieg nach Verlängerung zogen wir ins Finale ein.

Freitag: Im Finale wartete erneut die HSG Siebengebirge. Nach der deutlichen Niederlage in der Gruppenphase wollten wir unbedingt zeigen, wie sehr wir uns als Mannschaft entwickelt hatten.

Der Start verlief allerdings alles andere als gut. Mitte der zweiten Halbzeit lagen wir bereits mit 13:18 zurück und viele hätten das Spiel wahrscheinlich schon abgeschrieben. Doch genau in diesem Moment zeigte die Mannschaft ihren unglaublichen Charakter. Die Jungs gaben keinen Ball verloren, kämpften füreinander und holten Tor um Tor auf. Mit einer überragenden Schlussphase drehten wir das Spiel tatsächlich noch und gewannen am Ende mit 23:20.

Besonders gefreut hat uns, dass Yorik für seine starke Leistung im Finale völlig verdient als MVP ausgezeichnet wurde.

Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, Trainer und Eltern feierten gemeinsam diesen unglaublichen Turniersieg. Besonders stolz macht uns als Trainerteam nicht nur der Titel, sondern die Entwicklung der Mannschaft während der gesamten Woche. Die Jungs haben Rückschläge weggesteckt, sind als Team immer enger zusammengewachsen und haben sich diesen Erfolg mit Leidenschaft, Zusammenhalt und großem Einsatz mehr als verdient.

Für uns als Trainerteam war es eine richtig starke Woche. Neben den sportlichen Erfolgen ist die Mannschaft auch außerhalb des Spielfeldes enger zusammengewachsen. Die gemeinsame Anreise, die Zeit in der Unterkunft und die vielen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Dronninglund Cup Sieger 2026 – Bonner JSG U13-1 !!!

Bericht von Paul als Trainer der U13m-2

Bonner JSG U13-2 zeigte beim Dronninglund Cup zunächst eine beeindruckende Leistung. Die Mannschaft gewann ihre ersten sechs Gruppenspiele souverän und überzeugte mit starkem Teamhandball, einer sicheren Abwehr und vielen schön herausgespielten Toren.

Die Siege gelangen gegen Dronninglund, Recklinghausen, Handball du Genevilliers (zweimal), Kjøkkelvik und ACBB Handball. Erst im letzten Gruppenspiel musste sich das Team Kyndil geschlagen geben.

Als Gruppenzweiter zog die Bonner JSG U13-2 ins Viertelfinale ein. Dort traf die Mannschaft auf Dambach-la-Ville. Mit viel Verletzungspech aber trotzdem großem Einsatz und einer kämpferischen Leistung reichte es diesmal nicht für den Einzug ins Halbfinale.

Nach einem starken Turnierverlauf mit sechs Siegen aus sieben Gruppenspielen kann die Mannschaft dennoch stolz auf ihre Leistung beim Dronninglund Cup sein.

Bericht von Christian als Trainer der U15m-1:

Klasse: B15

Ausgangslage: Das Starterfeld in der Klasse mU15 war das größte Teilnehmerfeld des Turniers und bestand aus 44 gemeldeten Mannschaften. Die Bonner JSG reiste mit gleich vier männlichen U15-Mannschaften zum Dronninglund Cup 2026 an – ein starkes Zeichen für die Breite der Jugendarbeit im Verein. Als nominell stärkste Mannschaft ging die Bonner JSG 1 mit einem klaren Anspruch ins Turnier: einer ausgeprägten Leistungsorientierung folgend, wurde vor dem ersten Anwurf das Ziel ausgegeben, mindestens das A-Finale erreichen zu wollen.

Wie sich zeigen sollte, war das Team am Ende bereit, deutlich mehr zu liefern.

Vorrunde – Group 2

Die Mannschaft startete souverän in das Turnier und gewann alle vier Vorrundenspiele:

Datum Gegner Ergebnis

Mo, 06.07. Handbalschool Brabant (NED) 28 : 7

Mo, 06.07. Entente Beaujolaise 2 (FRA) 24 : 13

Di, 07.07. HSG Annen-Rüdinghausen (GER) 20 : 12

Di, 07.07. Dronninglund IF Håndbold 2 (DEN) 15 : 9

Das Spiel gegen HSG Annen-Rüdinghausen wurde bei strömendem Regen ausgetragen – widrige Bedingungen, die die Mannschaft nicht aus der Ruhe brachten. Ansonsten prägten vor allem hohe Temperaturen auf den Rasenplätzen das Turniergeschehen und stellten eine zusätzliche konditionelle Herausforderung dar.

Mit vier Siegen aus vier Spielen und einer deutlich positiven Tordifferenz sicherte sich die Mannschaft den Einzug in die nächste Runde.

Zwischenrunde – PO-Gruppe A3

Auch in der Zwischenrunde bestätigte die Mannschaft über weite Strecken ihre starke Form:

Datum Gegner Ergebnis

Mi, 08.07. Hjallerup IF Håndbold 3 (DEN) 20 : 12

Mi, 08.07. Entente Beaujolaise 2 (FRA) 22 : 14

Do, 09.07. HB Cadolive (FRA) 20 : 15

Do, 09.07. Hjallerup IF Håndbold 1 (DEN) 13 : 17

Drei weitere klare Siege standen zu Buche, ehe die erste Niederlage des Turniers gegen Hjallerup IF Håndbold 1 folgte – ausgerechnet gegen ein Team, das sich später noch einmal in den Weg stellen sollte.

Diese Niederlage hatte es in sich: Hjallerup IF Håndbold 1 war bis zu diesem Zeitpunkt in keinem einzigen Spiel unter 20 erzielten bzw. über 7 kassierten Toren geblieben – eine echte Übermacht also, gegen die die Bonner JSG 1 zum ersten Mal im Turnier wirklich kämpfen musste. Und genau das taten sie: Statt sich der Übermacht zu beugen, zeigte die Mannschaft, dass sie sich gegenseitig positiv verstärken und tragen kann. Diese Partie erwies sich im Nachhinein als echter Moralschub – ab diesem Spiel war ein spürbar anderer Kampfgeist in der Mannschaft zu erkennen, der sich unter anderem in den Schlachtrufen vor den folgenden Spielen zeigte, die fortan einen ganz anderen Geist versprühten.

Finalrunde

A-Viertelfinale – LIF Lindesberg (SWE): 14 : 12

Eine besondere Herausforderung wartete im Viertelfinale: Die Partie musste auf Platz 1 ausgetragen werden, der zu diesem Zeitpunkt eher einem Acker glich als einem Rasenplatz – ein Zustand, der einem A-Viertelfinale kaum angemessen war. Trotz dieser schwierigen äußeren Bedingungen setzte sich die Mannschaft knapp, aber verdient durch und zog ins Halbfinale ein.

A-Halbfinale – UODL HB 1 (FRA): 15 : 12

Im Halbfinale zeigte die Mannschaft erneut Nervenstärke und setzte sich gegen den französischen Vertreter durch. Damit war das ausgerufene Saisonziel – der Einzug ins A-Finale – bereits erreicht.

Sportlich war diese Partie allerdings eine besondere Herausforderung. Der Gegner verstand Abwehrarbeit phasenweise eher als direkten Angriff auf die Wurfarme der eigenen Spieler statt auf den Ball, sodass sich einige Spieler wiederholt in den Wurfarm schlagen lassen mussten. Auch abseits dieser harten Zweikämpfe zeigte sich UODL HB 1 von einer unsportlichen Seite: Mindestens einmal ging ein Spieler kontaktlos, aber lautstark schreiend zu Boden, führte damit die Schiedsrichter in die Irre und bescherte der Bonner JSG 1 eine unberechtigte 2-Minuten-Zeitstrafe. Dass sich die Mannschaft von diesen Widrigkeiten nicht aus dem Konzept bringen ließ und den Sieg dennoch souverän einfuhr, spricht zusätzlich für die mentale Stärke des Teams in dieser Turnierphase.

A-Finale – Hjallerup IF Håndbold 1 (DEN): 27 : 26

Im Finale traf die Mannschaft erneut auf Hjallerup IF Håndbold 1 – jenes Team, das ihr in der Zwischenrunde die einzige Turnierniederlage zugefügt hatte. Ein echter Hammer als Endspielgegner, auf den sich die Mannschaft aber auch freute: Beide Teams hatten in der Zwischenrunde bereits schnellen, hochklassigen und intensiven Handball gezeigt – vor allem aber sehr fairen, was das Finale zu einer echten Vorfreude machte.

Und tatsächlich entwickelte sich ein sehr enges, hochklassiges Spiel, in dem es beiden Mannschaften immer wieder gelang, die gegnerischen Angriffe zu neutralisieren und phasenweise den Druck zu erhöhen. Zwischenzeitlich stellte Hjallerup zwei Bonner Spieler unter Einzelmanndeckung – die Mannschaft reagierte darauf jedoch mit gezielten Wechseln und einer Anpassung des eigenen Angriffsspiels und konnte so den nötigen Abstand aufrechterhalten. Auch wenn in der letzten Minute durchaus noch der Ausgleich für Hjallerup möglich gewesen wäre, rettete die Bonner JSG 1 am Ende einen knappen Ein-Tore-Vorsprung über die Zeit.

In einem hochklassigen, torreichen Finale gelang so die Revanche: Mit 27:26 entschied die Bonner JSG 1 das Endspiel knapp für sich und krönte sich damit zum Turniersieger des Dronninglund Cup 2026 in der Klasse B15.

Randnotiz: Benjamin Runkel wurde, nach Yorik im U13-1 Finale, zum zweiten Bonner Finals-MVP des Finaltages ernannt und gab nach der Ehrung zu Protokoll, das auch Michel, Samu oder das ganze Team diesen Titel verdient gehabt hätten…

Fazit

Mit 9 Siegen aus 10 Spielen und dem Gewinn des A-Finales hat die Bonner JSG 1 das vor dem Turnier ausgegebene Ziel nicht nur erreicht, sondern klar übertroffen. Bemerkenswert ist dabei die Konstanz über die gesamte Turnierdauer hinweg – trotz strömenden Regens, hoher Temperaturen und eines kaum bespielbaren Platzes im Viertelfinale – sowie die Fähigkeit, sich im entscheidenden Moment gegen den einzigen Bezwinger des Turniers zu revanchieren.

Der Bonner Hammer im Anschluß an die Ehrung, ließ unter den Füßen der über 160 Bonner Kids die Halle erbeben…

Rückblickend erweist sich gerade die Niederlage gegen Hjallerup IF Håndbold 1 in der Zwischenrunde als Schlüsselmoment des Turniers: Der Kampfgeist, den die Mannschaft gegen die bis dahin überlegenste Mannschaft des Turniers zeigte, gab dem Team einen spürbaren Moralschub, von dem es bis ins Finale zehrte – und der schließlich in der Revanche gegen genau diesen Gegner gipfelte.

Ein rundum erfolgreiches Turnier für die Mannschaft und ein starkes Aushängeschild für die Jugendarbeit der Bonner JSG.

Gesamtbilanz: 9 Siege, 1 Niederlage | Tore: 220 : 155 | Turniersieger A-Finale B15

Bericht von Jan als Trainer der U15m-2:

Bonner JSG U15m-2

In der Gruppenphase sind wir hervorragend ins Turnier gestartet und konnten das erste Spiel deutlich gewinnen. Im zweiten Spiel mussten wir uns dann den Roomz JAGS (Österreich) geschlagen geben.

Am Dienstag wartete mit Hjallerup die wohl typischste Dronninglund-Erfahrung auf uns. Bei strömendem Regen verwandelte sich der Platz in ein Schlammfeld. Kaum Grip am Ball, ständig rutschige Bedingungen, ein richtiger Kampf. Die Jungs haben dabei zum ersten Mal erlebt, was das Dronninglund Cup Feeling wirklich bedeutet. Trotz großem Einsatz verloren wir die Partie denkbar knapp mit 10:9.

Im letzten Gruppenspiel setzten wir uns anschließend in einem engen Duell gegen die deutsche Mannschaft aus Fulda durch. Damit belegten wir den 3. Platz in unserer Gruppe und qualifizierten uns als bester Gruppendritter noch für die A-Runde.

Am Mittwoch begann die Hauptrunde. Gleich zum Auftakt trafen wir auf die erste Mannschaft des Heimvereins. Dort präsentierten wir uns von unserer besten Seite und lieferten eine überragende Leistung ab. Mit einem souveränen 18:11-Sieg setzten wir direkt ein Ausrufezeichen. Im zweiten Spiel des Tages lagen wir lange zurück, kämpften uns aber eindrucksvoll zurück und erzielten in der Schlussminute noch den verdienten Ausgleich.

Am Donnerstag, dem letzten Turniertag, mussten wir uns den Österreichern erneut geschlagen geben – diesmal allerdings deutlich mit neun Toren Unterschied. Im anschließenden Spiel gegen die Franzosen von ACBB zeigten wir nochmals eine starke Leistung und gewannen verdient mit zwei Toren. Dadurch sicherten wir uns als Zweiter der Hauptrundengruppe den Einzug ins Viertelfinale.

Dort war gegen die körperlich überlegene französische Mannschaft UODL Handball Endstation. Nach vier intensiven Turniertagen fehlten am Ende etwas die Kräfte. In einem umkämpften Spiel mussten wir uns mit 20:14 geschlagen geben.

Trotzdem können wir mit dem Turnier sehr zufrieden sein. Als Jungjahrgang unter den besten acht Mannschaften eines Teilnehmerfeldes von 44 Teams zu landen, ist eine starke Leistung und ein Erfolg.

Bericht von Ralf als Trainer/Betreuer der U17m-1:

Bericht mU17-1

Von Beginn an personell eher dünn aufgestellt und bereits vorausschauend mit vier jahrgangsjüngeren Spielern der mU15-1, Samu, Anton, Michel und Benni aufgefüllt, verlor man mit Mattis, Michel und Lucas noch vor dem ersten Spiel drei weitere wichtige Spieler.

Da Julian, Simon, und Tom zudem die mU19 unterstützten, sollte es also ein „do-or-die-Turnier“ werden… – und wie es das dann wurde…

🤩

Mit fünf furiosen Siegen und 99 zu 39 Toren pflügte die mU17-1 durch die Vorrunde. So konnte es mal los gehen! Die Stimmung war entsprechend großartig, wenngleich es manchmal stressig für die acht o.g. Jungs war, die jeweils quer über die Plätze, von und zu ihren anderen Spielen in U19 bzw. U15 eilen mussten.

In der folgenden Playoff Gruppe siegte man dann dreimal und musste sich nur dem späteren Turniersieger, der dänischen Auswahlmannschaft von HALS FS geschlagen geben. Trotz erster Blessuren und Ermüdungserscheinungen kämpfte das Team um Tom, Simon und Julian aufopferungsvoll…

Im Viertelfinale schlugen die Jungs in einem absoluten Kapfspiel unsere Liebelingsfranzosen von UDOL mit 15:13 und Michel erhielt nun endgültig von den anderen Jungs den in der Playoffrunde erstmals vernommenen Titel und Spitznamen „MVP“.

Das Halbfinale gegen die Schweden von LIV LINDESBERG entwickelte sich zum absoluten Thriller. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Halbfinale der U-15-1 und nur noch vom Willen und der Lust „am ballen“ auf den Beinen gehalten, sowie ergänzender Hilfe von Leon aus der U-17-2, erfighteten die Jungs sich ein schier unglaubliches Unentschieden nach regulärer Spielzeit.  

In den dann folgenden 2×3 Minuten Verlängerung hielten Samus Paraden das Team im Spiel und bescherten den gut 300 begeisterten Zuschauern ein Siebenmeter-Shootout. Hier war dann, nach einem vom schwedischen Keeper gut parierten Wurf, leider das Turnier zuende.   

Fazit… Die Bonner JSG ist mit einer dezimierten und fast nicht wirklich spielfähigen U17-1 Mannschaft, da ohne Auswechselspieler, gestartet. Einige Jungs waren zum Ende wirklich „durch“, – Julian, Tom und Simon erreichten parallel das mA-Halbfinale und die vier 2011er, die parallel ihr eigenes Turnier sogar vor ganz großer Kulisse bis zum Tunrniersieg führen sollte, leisteten mit defakto jeweils „zwei gespielten Turnieren“ über die Woche gesehen fast schon unmenschliches bei den heissen Temperaturen ab Dienstag bis zum Finaltag! Tolle Kerle, cool Truppe… Mit Janne und Mika zudem extrem gute Taktikcoaches.

So macht Dronninglund EXTRA Spaß! Danke Jungs😍

wA-Jugend der Bonner JSG sammelt wertvolle Erfahrungen beim Dronninglund Cup

Eine intensive und ereignisreiche Woche liegt hinter der weiblichen A-Jugend der Bonner JSG. Beim traditionsreichen Dronninglund Cup in Dänemark stellte sich das Team der internationalen Konkurrenz und das unter besonderen Voraussetzungen. Als einziges U18-Team trat die Bonner JSG in einem Teilnehmerfeld an, das nur aus U19- und sogar U23-Mannschaften bestand. Darunter befanden sich mehrere dänische und norwegische Leistungsstützpunkte, die regelmäßig Talente für die höchsten Ligen ihres Landes ausbilden.

Die Aufgabe hätte kaum anspruchsvoller sein können.

Dennoch zeigte die Mannschaft über die gesamte Turnierwoche hinweg mutige Leistungen und hielt gegen die körperlich und altersmäßig überlegenen Gegner immer wieder stark dagegen. Nach Siegen gegen den DJK TuS 23 Oespel-Kley (21:10) und die U23 des Gastgebers Dronninglund (18:12) folgten Niederlagen gegen EH Aalborg, Nordjylland Håndbold, Ski IL Håndball und HC Eeklo.

Besonders die knappen Spiele gegen Nordjylland (11:13) und HC Eeklo (13:14) machten deutlich, dass die Bonnerinnen auch auf diesem hohen internationalen Niveau absolut konkurrenzfähig waren.

In den anschließenden B-Playoffs belohnte sich die Bonner JSG schließlich für ihre Entwicklung im Turnierverlauf. Mit überzeugenden Erfolgen gegen Oespel-Kley (21:9), Dronninglund G19 (26:4), HBC Evergem (28:8) und die HSG Siebengebirge (21:11) zog die Mannschaft souverän ins B-Finale ein. Dort wartete erneut Oespel-Kley, das mit einem deutlichen 27:12-Erfolg bezwungen wurde.

Neben den sportlichen Ergebnissen wird vor allem die gemeinsame Woche in Dänemark in Erinnerung bleiben. Das Leben auf dem Sportgelände, die vielen Stunden zwischen den Spielen, das Anfeuern anderer Mannschaften und die gemeinsamen Erlebnisse abseits des Handballs haben das Team noch enger zusammengeschweißt. Gerade für eine Mannschaft, die in dieser Konstellation erst, seit wenigen zusammenarbeitet, waren diese Erfahrungen von unschätzbarem Wert.

Mit sieben Siegen aus elf Spielen, dem Gewinn des B-Finales und vielen neuen Eindrücken kehrt die wA-Jugend der Bonner JSG aus Dänemark zurück. Die Turnierwoche hat nicht nur gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen internationale Spitzenmannschaften und ältere Gegner bestehen kann, sondern vor allem, dass sie als Team einen großen Schritt nach vorne gemacht hat: eine hervorragende Grundlage für die bevorstehende Regionalliga-Saison.

Bericht von Lukas als Trainer der U19m-1:

mU19 erlebt nach holprigem Start eine beeindruckende Entwicklung…

Zu Beginn der Woche hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass die U19 am Ende um den A-Pokal mitspielen würde. Die Ausgangslage war alles andere als ideal: Kein etatmäßiger A-Jugend-Torwart, mit Severin nur ein Spieler des älteren Jahrgangs und mit Janne und Mats lediglich zwei fitte Rückraumspieler.

Zum Glück fanden sich schnell Lösungen. Mit Oskar, Simon und Tom aus der B-Jugend sowie Fynn von 7-Hills, die selbst keine U19 gemeldet hatten, konnte der Kader sinnvoll ergänzt werden. Trotz der schwierigen Voraussetzungen startete die Mannschaft somit mit einer gut besetzten Truppe ins Turnier.

Der Auftakt verlief dennoch erwartungsgemäß holprig. Am frühen Montagmorgen setzte es direkt eine 17:20-Niederlage gegen die Gastgeber von Hjallerup IF, die neben den beiden Teams von LIF Lindesberg als Top-Favoriten auf den A-Pokal galten. Trotzdem machte die erste Begegnung vor allem eines deutlich: Da steckt deutlich mehr drin. Unter diesen Voraussetzungen gegen ein Spitzenteam nur mit drei Toren zu verlieren, machte Mut.

Und genau diesen Schwung nahm die Mannschaft mit. In den restlichen drei Partien des – gefühlt etwas zu langen – Montags ließ Bonn den Gegnern von Elita HZW, DJK Oespel-Kley und Ent. Amnéville-Hagondange keine Chance. Mit jedem Spiel gewann das Team mehr Sicherheit und Selbstvertrauen.

Am Dienstagmorgen diente das Spiel gegen HBAL Clisson noch einmal zum Einspielen, ehe anschließend mit dem 17:16-Erfolg gegen LIF Lindesberg II ein echtes Ausrufezeichen gesetzt wurde. Punktgleich mit Gruppensieger Hjallerup IF belegte Bonn am Ende lediglich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs Rang drei. Die Mannschaft überzeugte dabei mit starkem Zusammenspiel, cleverem Handball und großem Kampfgeist – sowohl offensiv als auch defensiv.

Ergebnisse der Gruppenphase:

  • Hjallerup IF – Bonn 20:17
  • Bonn – Elita HZW 24:17
  • Bonn – DJK Oespel-Kley 21:7
  • Bonn – Ent. Amnéville-Hagondange 28:12
  • HBAL Clisson – Bonn 18:21
  • Bonn – LIF Lindesberg II 17:16

Spätestens jetzt war jedem klar: Im Kampf um den A-Pokal würde mit Bonn zu rechnen sein.

Auch in der Hauptrunde ließ die Mannschaft um Janne keinen Zweifel daran, dass sie noch lange nicht satt war. Gegen die beiden deutschen Vertreter SG Edingen-Friedrichsfeld-Seckenheim und TVE Sehnde gelangen zwei souveräne Siege, ehe am Mittwochabend zur Primetime in Halle 1 das mit Spannung erwartete Duell gegen LIF Lindesberg I anstand.

In einer hochklassigen und bis zum Schluss umkämpften Partie trennten sich beide Teams 16:16 – ein Ergebnis, das die Qualität der Bonner eindrucksvoll unterstrich.

Am Donnerstagvormittag wartete erneut LIF Lindesberg II. Diesmal mussten sich die Bonner nach großem Kampf knapp mit 12:15 geschlagen geben. Da Platz zwei in der Hauptrundengruppe bereits feststand, entschied man sich im abschließenden Spiel gegen Hjallerup IF, die Belastung etwas zu steuern und Kräfte für das Halbfinale gegen LIF Lindesberg I zu sparen. Ob das tatsächlich gelang oder die Mannschaft dadurch eher ihren Rhythmus verlor, bleibt offen.

Im Halbfinale hielt Bonn gegen die technisch und körperlich starken Schweden bis zur Pause hervorragend mit. Erst Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich Lindesberg entscheidend absetzen und den Finaleinzug perfekt machen. Für die Bonner blieb damit am Ende ein hervorragender geteilter dritter Platz im A-Pokal.

Ergebnisse der Hauptrunde:

  • Bonn – SG Edingen-Friedrichsfeld-Seckenheim 24:16
  • TVE Sehnde – Bonn 8:23
  • LIF Lindesberg I – Bonn 16:16
  • LIF Lindesberg II – Bonn 15:12
  • Bonn – Hjallerup IF 14:22

Halbfinale:

  • LIF Lindesberg I – Bonn 19:11

Am Ende bleibt vor allem eines festzuhalten: Die U19 – gemeinsam mit ihren Aushilfen – spielte ein überragendes Turnier. Aus einer Mannschaft, die mit einigen Fragezeichen nach Dronninglund gereist war, entwickelte sich innerhalb weniger Tage ein echtes Top-Team. Mit Teamgeist, Leidenschaft, Spielintelligenz und großem Einsatz kämpften sich die Jungs bis ins Halbfinale des A-Pokals und können auf ihre Leistung mehr als stolz sein.

Turnierbericht – Bonner JSG weibliche U15 (2. Mannschaft)

Dronninglund Cup 2026

Eine ereignisreiche und unvergessliche Turnierwoche liegt hinter unserer weiblichen U15 (2. Mannschaft). Gemeinsam verbrachten wir von Samstag bis Samstag eine Woche beim Dronninglund Cup in Dänemark – einem der größten internationalen Jugendhandballturniere Europas mit über 3.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen aus zahlreichen Nationen.

Bereits die Teilnahme an diesem Turnier war für unsere Spielerinnen ein besonderes Erlebnis. Innerhalb einer Woche trafen wir auf Mannschaften aus Dänemark, Schweden, Brasilien, Österreich und weiteren Nationen. Neben dem sportlichen Wettkampf standen vor allem internationale Begegnungen, neue Erfahrungen und das gemeinsame Erleben als Mannschaft im Mittelpunkt.

Der Start in das Turnier verlief zunächst schwierig. Für viele unserer Spielerinnen war es die erste Erfahrung, Handball auf Kunstrasen und Naturrasen zu spielen. Die ungewohnten Bedingungen führten dazu, dass die Mannschaft ihr eigentliches Leistungsvermögen zunächst nicht vollständig abrufen konnte.

In der Vorrunde standen insgesamt fünf Spiele auf dem Programm. Trotz vieler guter Ansätze musste sich die Mannschaft in vier Begegnungen jeweils nur knapp geschlagen geben. Lediglich ein Spiel konnte gewonnen werden – und dieses hatte eine ganz besondere Bedeutung: Gegen die schwedische Mannschaft, auf die wir später im Finale erneut treffen sollten, gelang uns ein verdienter 10:9-Erfolg. Schon in diesem Spiel wurde deutlich, dass wir absolut auf Augenhöhe agieren und jederzeit in der Lage sind, diesen Gegner zu schlagen.

Trotz der knappen Ergebnisse ließ sich die Mannschaft niemals entmutigen. Im Gegenteil: Mit jedem Spiel wuchs sie weiter zusammen. Die Spielerinnen gewannen zunehmend an Selbstvertrauen, minimierten ihre Fehler und steigerten ihre Konzentration. Besonders in der Abwehr entwickelte sich das Team von Spiel zu Spiel weiter und zeigte immer mehr Einsatzbereitschaft und gegenseitige Unterstützung.

Diese Entwicklung setzte sich in der anschließenden Pokalrunde eindrucksvoll fort. Dort präsentierte sich die Mannschaft wie verwandelt. Drei Spiele, drei Siege und der souveräne Gewinn der Gruppe waren der verdiente Lohn für die kontinuierliche Leistungssteigerung. Die Mädchen hatten sich endgültig in das Turnier hineingespielt.

Mit dem Gruppensieg war der Einzug ins Viertelfinale geschafft – und plötzlich rückte ein gemeinsamer Traum immer näher. Alle Finalspiele des Turniers werden traditionell in der großen Halle ausgetragen, während sämtliche vorherigen Begegnungen auf den Außenplätzen stattfinden. Für unsere Mannschaft wurde dieses Ziel schnell zu einer zusätzlichen Motivation: Einmal im Finale stehen und in der Halle spielen.

Im Viertelfinale bestätigten die Mädchen ihre starke Entwicklung eindrucksvoll. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zogen sie verdient in das Halbfinale ein. Dort gelang ihnen eine noch überzeugendere Vorstellung. Während einzelne Spielerinnen immer wieder besondere Akzente setzten, war es vor allem das

hervorragende Zusammenspiel als Team, das den Unterschied machte. Jede Spielerin erhielt wertvolle Einsatzzeiten und konnte wichtige Erfahrungen gegen internationale Gegner sammeln.

Der verdiente Lohn war der Einzug in das große Finale der B-Gruppe.

Die Vorfreude auf dieses besondere Erlebnis war riesig. Für viele Mädchen fühlte es sich ein wenig an, wie einmal selbst Handballprofi zu sein. Genau dieses Gefühl vermittelt der Dronninglund Cup auf beeindruckende Weise. Die professionelle Organisation, der Einlauf in die Halle, die Zuschauer und die gesamte Atmosphäre geben selbst den jüngsten Teilnehmerinnen das Gefühl, Teil von etwas ganz Besonderem zu sein.

Vor rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich schließlich ein hochklassiges und jederzeit faires Finale gegen die Mannschaft aus Schweden. Über die gesamte Spielzeit von zweimal 15 Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die erste Halbzeit verlief völlig ausgeglichen, die Führung wechselte mehrfach.

Erst zwei unglückliche Fehlwürfe unsererseits ermöglichten den Schwedinnen eine Zwei-Tore-Führung. Doch unsere Mannschaft gab sich nie auf. Immer wieder kämpften sich die Mädchen zurück und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen. Rund 30 Sekunden vor dem Ende gelang sogar noch der Anschlusstreffer zum 11:12. Leider reichte die verbleibende Zeit nicht mehr aus, um den verdienten Ausgleich zu erzielen und das Spiel in eine Verlängerung oder ein Siebenmeterwerfen zu bringen.

Am Ende fehlte nur ein kleines Quäntchen Glück. Nachdem wir unsere Finalgegnerinnen bereits in der Vorrunde mit 10:9 besiegen konnten, war allen Beteiligten bewusst, dass wir auch dieses Finale hätten gewinnen können. An diesem Tag lag das entscheidende Quäntchen Fortune jedoch auf der schwedischen Seite. So blieb uns trotz einer herausragenden Leistung der denkbar knappe zweite Platz.

Natürlich überwogen unmittelbar nach dem Schlusspfiff zunächst Tränen und Enttäuschung. Eine Finalniederlage schmerzt – besonders dann, wenn der Sieg so greifbar nah war. Doch bereits kurze Zeit später wich die Enttäuschung dem Stolz auf das gemeinsam Erreichte.

Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche Teamgeist dieser Mannschaft. Immer wieder gelang es den Spielerinnen, sich nach Rückschlägen gegenseitig aufzubauen und gemeinsam stärker zurückzukommen. Dieses Miteinander zeigte sich auch nach der Verletzung einer Mitspielerin in der Vorrunde. Obwohl sie nicht mehr aktiv ins Spielgeschehen eingreifen konnte, blieb sie während der gesamten Turnierwoche bei der Mannschaft und unterstützte das Team mit großem Engagement von der Seitenlinie. Die Art und Weise, wie die Mannschaft diese Situation gemeinsam getragen hat, spricht für ihren besonderen Zusammenhalt.

Aus sportlicher Sicht war die Turnierwoche ein voller Erfolg. Die Spielerinnen konnten sich auf internationalem Niveau mit Teams aus verschiedenen Ländern messen, neue Erfahrungen sammeln und sich sowohl individuell als auch als Mannschaft enorm weiterentwickeln. Besonders beeindruckend war die kontinuierliche Leistungssteigerung über den gesamten Turnierverlauf hinweg. Aus einer Mannschaft, die sich zu Beginn noch an die ungewohnten Bedingungen gewöhnen musste, entwickelte sich ein Team, das am Ende verdient im Finale stand und dort bis zur letzten Sekunde um den Turniersieg kämpfte.

Als Trainer ziehe ich deshalb ein durchweg positives Fazit. Die Mädchen haben sich nicht nur sportlich hervorragend präsentiert, sondern auch menschlich beeindruckt. Sie haben Verantwortung übernommen, füreinander gekämpft, Rückschläge gemeinsam verarbeitet und sich gegenseitig immer wieder motiviert. Genau dieser Zusammenhalt war die größte Stärke unserer Mannschaft.

Der zweite Platz in der B-Gruppe ist deshalb weit mehr als eine Silbermedaille. Er steht für eine Woche voller Einsatz, Leidenschaft, Zusammenhalt und persönlicher Entwicklung. Die Spielerinnen haben eindrucksvoll gezeigt, warum sie sich ihren Platz in der Regionalliga verdient haben.

Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft in der kommenden Saison nicht nur viel Freude am Handball haben wird, sondern mit ihrer Einstellung, ihrem Teamgeist und ihrer Entwicklung auch in der Regionalliga, für die eine oder andere Überraschung sorgen wird.

C-Jugend der HSG Geislar-Oberkassel erfolgreich als U15m-3 in Dronninglund dabei

Am Samstag, den 04.07.2026 ging es abends gegen 21:30 für 11 Spieler der HSG Geislar-Oberkassel zusammen mit 14 weiteren Mannschaften der Bonner JSG nach Dänemark.

Nach der Ankunft in Dronninglund stand zunächst das Einrichten der Schlafplätze und Freizeit an.

Abends ging es dann für uns zum Abendessen und anschließend zur Eröffnungsfeier, wo alle teilnehmenden Vereine unter der Flagge ihres jeweiligen Heimatlandes eingelaufen sind.

Nach der Eröffnungsfeier ging es dann zurück nach Hjallerup in unsere Unterkunft.

Am Montag standen dann die ersten drei Spiele der Vorrunde an.

Um 12:05 ging es für uns gegen Dambach la Ville aus Frankreich. Gegen einen körperlich starken Gegner fanden wir nicht richtig ins Spiel und taten uns gegen die körperbetonte Abwehr schwer. Das Spiel verloren wir leider mit 23:11.

Im zweiten Spiel spielten wir gegen die zweite Mannschaft von ACBB Handball. Wir konnten uns etwas steigern und verloren aber trotzdem mit 15:20.

Das letzte Spiel des Tages ging dann gegen die ETG Recklinghausen aus Deutschland.

Besonders in der ersten Halbzeit konnten wir durch gutes Zusammenspiel überzeugen und mit ein paar Toren in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit machten sich dann die fehlenden Alternativen im Rückraum bemerkbar, sodass Recklinghausen kurz vor Schluss mit einem Tor in Führung gehen konnte. In der Schlussphase zeigten wir Moral und konnten mit 16:17 gewinnen.

Am Dienstag standen dann die beiden letzten Spiele der Gruppenphase an.

Um 13:15 spielten wir gegen den HBC Evergem aus Belgien. Wir fanden gut ins Spiel und besonders das abräumen auf Außen klappte sehr gut.

Das Spiel gewannen wir mit 16:22.

Im letzten Spiel der Vorrunde stand dann

das Spiel gegen Dronninglund 1 an. In einem engen Spiel konnten wir besonders in der ersten Halbzeit mithalten. In der zweiten Halbzeit ließen dann die Kräfte nach und wir verloren mit 13:18. Besonders positiv ist, dass die Jungs erstmalig mit Harz spielten und dies sehr gut umsetzen konnten.

Am Mittwoch stand dann das vereinsinterne Duell gegen die Bonner JSG U15m-4 an. Dieses konnten wir mit 13:17 gewinnen.

Anschließend ging es für uns gegen die belgische Mannschaft Elita VZW 1. Dieses Spiel gewannen wir mit 12:22. Besonders das Spiel mit unseren Außen funktionierte sehr gut.

Am Mittwochabend stand dann um 17:20 das letzte Spiel des Tages gegen die ETG Recklinghausen statt. Leider fanden wir nie richtig ins Spiel und verloren leider mit 16:18.

Anschließend gingen wir gemeinsam essen.

Am Donnerstag standen dann die beiden letzten Hauptrundenspiele an. Gegen die dänische Mannschaft Gug-Visse IF verloren wir zwar, aber da sie einen zu alten Torhüter einsetzten wurde das Spiel für uns gewertet.

Im letzten Gruppenspiel wollten wir nochmal alles geben und die letzte Hoffnung auf den Gruppensieg bewahren. Dies funktionierte eindrucksvoll mit einem 6:26 Sieg gegen Dronninglund 3.

Für unsere Spieler Florian, Carl, Jakob, Johann, Paul, Quinn, Paul, Tom, Wim, Mathis, Gustav und Christian war es eine unvergessliche Woche mit tollen Erlebnissen.

Soweit die Berichte die bisher vorliegen…

Am Samstagmorgen kamen wir dann gegen 05 Uhr glücklich aber mit Schlafmangel in Bonn an. 😉

Ein großes Dankeschön geht an alle Trainer und Betreuer, welche die Fahrt möglich gemacht haben: Ralf, Sabrina, Kathi, Marc, Lukas, Christian, Henning, Pascal, Jojo, Lara, Alex, Maria, Jesper, Bastian, Jens, Marena, Helder, Johannes, Christian, Paul, Julian, Milka, Janne, Jan und Yannick

Jugendbundesliga-Quali HNR – Bonner JSG mB1 auf Platz 2 – die Reise geht weiter…

Am Muttertag wurde in Köln nicht nur um Tore gekämpft – sondern um mannschaftlichen Zusammenhalt, Leidenschaft und einen gemeisamen Traum: B-Jugend-Bundesliga!

Die neu formierte männliche B1 der Bonner JSG zeigte beim ersten Teil der Bundesligaqualifikation 2026/27 eindrucksvoll, welches Potenzial und welcher Charakter in dieser Mannschaft steckt.

Der Grundstein für diese Leistung wurde bereits in den Osterferien gelegt. Nach ersten Trainingseinheiten reiste die Mannschaft für fünf Tage ins Trainingslager nach Panningen in die Niederlande. Dort ging es längst nicht nur um Handball. Zwischen intensiven Einheiten, Teamchallenges, Karaoke-Abenden, gemeinsamem Kochen, Brückenbauen und Ausflügen in den Kletterwald oder ins Erlebnisbad, wuchs aus einer neu zusammengestellten Mannschaft Stück für Stück ein echtes Team zusammen. Es wurde gelacht, diskutiert, reflektiert – und vor allem Vertrauen aufgebaut. Ein besonderer Dank gilt dabei dem HC Bevo – Panningen sowie der Organisatorin Kim, die diese außergewöhnlichen Tage möglich gemacht haben.

Die Vorbereitung verlief insgesamt aber nicht einfach, sodass vor der Qualifikation nur wenige Testspiele möglich waren. Dennoch machte sich die Mannschaft am Sonntag voller Überzeugung auf den Weg nach Köln – unterstützt von Spielern aus der mB2 und begleitet von zahlreichen verletzten Teamkollegen und Unterstützern auf der Tribüne. Schon da war zu erkennen: Diese Mannschaft lebt füreinander!

Im ersten Spiel gegen den TV Aldekerk zeigte die B1 dann von der ersten Sekunde an, welche Energie in ihr steckt. Bereits die erste Abwehraktion setzte ein klares Zeichen: Jeder kämpft hier für den anderen, jeder Quadratzentimeter wird gemeinsam verteidigt! Mit unglaublicher Intensität, Emotion und Spielfreude setzte sich so das Team früh auf 6:1 ab. Besonders die enorme Durchschlagskraft von Michel (6), Lucas (5) und Benni (5), stellte den Gegner immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Dahinter ragte Torhüter Samu mit zahlreichen Paraden heraus und gab seiner Mannschaft zusätzlichen Halt.

Beeindruckend war am Ende nicht nur das Ergebnis, sondern die Art und Weise, wie die Mannschaft auftrat: mutig, geschlossen und voller Leidenschaft. Jeder Spieler erhielt Einsatzzeit, jeder trug seinen Teil zum hochverdienten und so nicht erwarteten 23:13-Erfolg bei. Die Freude bei der Mannschaft war riesig nach dem Schlusspfiff – und absolut verdient.

Doch viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Direkt im Anschluss wartete mit der JSG Köln der Topfavorit der Qualifikation. Gegen den erfahrenen und körperlich starken Gegner zeigte sich schnell, dass die Bonner immer wieder um Lösungen ringen mussten. Köln nutzte seine individuelle Klasse konsequent aus, während die Bonner B1 phasenweise Schwierigkeiten hatte, Zugriff in der Abwehr und Rhythmus im Angriff zu finden.Und trotzdem: Die Mannschaft gab sich, auch mit nachlassenden Kräften nie auf. Das Trainerteam versuchte mit taktischen Umstellungen neue Impulse zu setzen, die Spieler kämpften bis zur letzten Minute füreinander. Auch wenn die Partie am Ende mit 14:27 etwas zu hoch verloren ging, spiegelte das Ergebnis nicht den Charakter wider, den die Mannschaft an diesem Tag zeigte. Denn manchmal erzählen Niederlagen auch mehr als Siege. Glückwunsch in die Domstadt.

Diese junge Bonner Mannschaft hat in den vergangenen Wochen bewiesen, dass sie bereit ist, Hindernisse und Verletzungen gemeinsam zu überwinden. Dass sie bereit ist zu arbeiten, füreinander einzustehen und als Einheit zu wachsen. Genau das macht Hoffnung für die nun mit Platz 2 erreichte zweite DHB-Qualirunde der Bundesligaqualifikation. Diese wird Mitte Juni gegen je einen Vertreter der Quali-Runden aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern gespielt werden.

Die Gegner stehen noch nicht fest. Doch eines ist bereits jetzt klar: Wer diese junge Mannschaft unterschätzt, macht einen Fehler – denn die Reise dieser neuen B1 hat doch gerade erst begonnen!

Qualifikationsturnier des Handballverbands Nordrhein: Bonner JSG mB2 belegt einen guten zweiten Platz…

Die Rahmenbedingungen rund um das Qualifikationsturnier waren zunächst alles andere als optimal: Termin und Halle standen erst kurzfristig fest, der finale Spielplan wurde sogar erst am Vortag veröffentlicht. Trotz dieses Hin und Her im Vorfeld, zeigte die mB2 über beide Turniertage hinweg eine starke Leistung.

Im ersten Spiel gegen TuS Niederpleis fanden wir trotz verzögertem Anwurf schnell in unser Spiel. Aus einer stabilen Abwehr heraus konnten wir früh die Kontrolle übernehmen und vor allem durch gute Aktionen aus der Bewegung immer wieder zu Torerfolgen kommen. Am Ende stand ein verdienter 20:11-Erfolg.

Das zweite Spiel gegen HSG Siebengebirge-Thomasberg I begann deutlich schwieriger. Vor allem die Zuordnung in der Abwehr funktionierte zunächst nicht wie gewünscht. Nach einer Umstellung stabilisierte sich die Defensive jedoch merklich und wir erarbeiteten uns insgesamt 13 Ballgewinne. Leider fehlte im Angriff die nötige Konsequenz und Treffsicherheit, sodass wir aus den vielen gewonnenen Bällen zu wenig Kapital schlagen konnten. Dadurch mussten wir uns mit 11:15 geschlagen geben.

Im dritten Spiel gegen HSG Siebengebirge-Thomasberg II machte sich der lange erste Turniertag mit kleinem Kader zunehmend bemerkbar. Defensiv konnten wir dennoch an die verbesserte Leistung aus dem vorherigen Spiel anknüpfen. Im Angriff fehlten jedoch durch die nachlassenden Kräfte Konzentration und Präzision im Abschluss, wodurch die Wurfquote erneut litt. Trotzdem gelang ein 15:11-Sieg.

Den zweiten Turniertag konnten wir glücklicherweise mit größerem Kader bestreiten. Gegen die Wölfe Voreifel zeigte die Mannschaft von Beginn an eine starke mentale und körperliche Präsenz — sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Wir setzten uns früh ab und konnten durch viel Rotation die Kräfte gut verteilen. Der 21:9-Erfolg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Im fünften Spiel gegen den Gastgeber TV Palmersheim wartete mit der offensiven Manndeckung des Gegners eine unangenehme Aufgabe. Die Partie entwickelte sich zu einem intensiven und emotional geführten Spiel. Durch eine zwischenzeitlich schwächere Wurfquote verpassten wir es allerdings, uns früh deutlicher abzusetzen und mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Dennoch konnten wir uns am Ende hochverdient mit 16:11 durchsetzen.

Zum Abschluss trafen wir auf die mB1 des TVE Bad Münstereifel. Hier zeigte die Mannschaft eines ihrer spielerisch besten Spiele im Turnierverlauf. Besonders das Tempospiel funktionierte deutlich besser, die Chancenverwertung war verbessert und sogar ein sehenswerter Kempa-Treffer gelang. Mit einem souveränen 18:9-Sieg beendeten wir das Turnier.

Am Ende belegte die mB2 einen starken zweiten Platz in der sogenannten HNR-Kreisquali, vermeidet eine weitere – Q1 genannte Runde – und steigt dadurch erst in der zweiten Qualifikationsrunde wieder in die NordrheinQuali ein. Trotz des erfolgreichen Turniers hat die Mannschaft noch einige Baustellen, nun aber auch die nötige Zeit, um gezielt daran zu arbeiten.

Bundesligahandball in Bonn – Bonner JSG mB1 dreht hitziges Saisonfinale – 31:30-Erfolg gegen Merzig…

Samstag, 21. März 2026 – Jugendbundesliga – mB-Jugend

Bonner JSG mB1 vs. HSV merzig-Hilbringen B1

Ergebnis: 31:30 (12:16)

Ort: Bonn Beuel-Ost

Im letzten Saisonspiel im Rahmen des offiziellen Saisonabschlusses der Bonner JSG – an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer – hat die mB1 in der Pokalrunde noch einmal ein für die Fans packendes Spiel gezeigt. Gegen den HSV Merzig-Hilbringen entwickelte sich in der Sporthalle Beuel-Ost eine intensive und körperbetonte Partie, die die Gastgeber am Ende knapp mit 31:30 (12:16) für sich entscheiden konnten.

Merzig erwischte den besseren Start und stellte die Bonner Defensive früh vor große Probleme. Vor allem Felix Klein prägte mit seiner Durchschlagskraft das Offensivspiel der Gäste. Die Bonner JSG tat sich schwer, Zugriff zu bekommen, und lief über weite Strecken der ersten Halbzeit einem Rückstand hinterher. Gleichzeitig ließ man im Angriff einige klare Chancen liegen und scheiterte wiederholt am stark aufgelegten Merziger Torhüter Gabriel Kopp.

So setzte sich Merzig zwischenzeitlich auf fünf Tore ab, und auch wenn Bonn immer wieder verkürzen konnte – unter anderem durch den treffsicheren Julian Schlecht und Tom Obermeier – blieb das Spielgeschehen zunächst unverändert. Symptomatisch für den ersten Durchgang war eine vergebene Großchance kurz vor der Pause, die im direkten Gegenzug zum 12:16-Halbzeitstand führte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Die Bonner JSG agierte deutlich mutiger, erhöhte den Druck in der Abwehr und kam so vermehrt zu Ballgewinnen. Besonders Simon Dörflinger überzeugte nun im Defensivverbund und schaffte es zunehmend, die Kreise von Klein einzuengen.

Im Angriff erspielte sich Bonn klarere Möglichkeiten und kämpfte sich Tor um Tor heran. Auch wenn weiterhin nicht jede Chance genutzt wurde, bestätigte Julian Schlecht mit insgesamt 12 Treffern seine starke Form der letzten Wochen. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel wieder völlig offen.

In der Schlussphase entwickelte sich ein echter Krimi. Die Führung wechselte mehrfach, ehe Felix Kenfenheuer in der Crunchtime mit einem wichtigen Siebenmeter die Nerven behielt und einen entscheidenden Beitrag leistete. Kurz darauf brachte Tom Obermeier die Bonner JSG mit 31:30 in Führung.

Die Gäste hatten in den letzten Sekunden noch die Möglichkeit zum Ausgleich, konnten diese jedoch nicht nutzen. So blieb es beim umjubelten Heimsieg für Bonn, das damit eine Partie für sich entschied, die lange Zeit nicht in die eigene Richtung zu kippen schien.

Mit diesem hart erarbeiteten Erfolg beendet die Bonner JSG die Saison und nimmt gleichzeitig viel Selbstvertrauen für die anstehenden Qualifikationsrunden in der B- und A-Jugend mit.

Die Qualifikationsturniere/-spiele auf HNR-Ebene werden an folgenden Wochenenden gespielt:
•⁠ ⁠2./3. Mai 2026 – männliche A-Jugend
•⁠ ⁠9./10. Mai 2026 – männliche B-Jugend
•⁠ ⁠16./17. Mai 2026 – weibliche A-Jugend
•⁠ ⁠30./31. Mai 2026 – weibliche B-Jugend

Die Bonner JSG freut sich und ist dankbar über jede einzelne Unterstützung!

Bundesligahandball in Bonn – Bonner JSG mB1: Starke Reaktion – Bonner JSG gewinnt deutlich in Budenheim…

Sonntag, 15. März 2026 – Jugendbundesliga – mB-Jugend

DJK Sportfreunde Budenheim B1 vs. Bonner JSG mB1

Ergebnis: 27:39 (15:18)

Ort: Budenheim

Eine Woche nach den Niederlagen gegen Koblenz und Merzig hat die Bonner JSG die richtige Antwort gegeben. In der Pokalrunde C der JBLH B-Jugend setzte sich das Team auswärts bei den DJK Sportfreunde Budenheim klar mit 39:27 (18:15) durch und zeigte dabei über weite Strecken eine überzeugende Leistung.

Von Beginn an präsentierte sich die JSG mit einer ganz anderen Körpersprache als in den Wochen zuvor. Die Bonner agierten aggressiv in der Abwehr, zeigten großen Zusammenhalt und suchten konsequent das Tempospiel. Zwar gerieten sie zunächst mit 1:3 in Rückstand, doch schnell übernahm die Mannschaft die Kontrolle und drehte das Spiel mit einer konzentrierten Phase.

Vor allem im Angriff zeigte sich Bonn deutlich verbessert. Der Ball lief schneller durch die Reihen, frühe Abbruchbewegungen wurden vermieden und die Offensivaktionen waren variabler. So kamen viele unterschiedliche Torschützen zum Erfolg. Mit bereits 18 Treffern bis zur Pause erarbeitete sich die JSG eine verdiente 18:15-Halbzeitführung.

Ganz absetzen konnten sich die Bonner zunächst allerdings noch nicht. Vor allem Budenheims Rückraumspieler Timo Schorr bereitete der Abwehr immer wieder Probleme. Mit seinem starken Eins-gegen-Eins und cleveren Kreuzbewegungen hielt er seine Mannschaft lange im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Bonner JSG jedoch zunehmend ab. Das Tempospiel funktionierte weiterhin gut und im Angriff zeigte sich die Mannschaft deutlich spielfreudiger als zuletzt. Gleichzeitig erwies sich Mattis Kamps im Tor als sicherer Rückhalt und entschärfte mehrere Würfe der Gastgeber.

Mit zunehmender Spielzeit fehlten Budenheim schließlich die Mittel – und auch etwas die Kraft im Rückzugsverhalten –, um den Bonner Angriffsdruck zu kontrollieren. Die JSG nutzte die entstehenden Räume konsequent und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Am Ende stand ein klarer 39:27-Auswärtssieg, der auch in der Höhe verdient war.

Im Anschluss an die Partie ließen beide Mannschaften den Handballtag noch gemeinsam bei einem von Wolfgang Oster organisierten Essen in Mainz ausklingen. Die Bonner JSG bedankt sich herzlich für die Einladung und Organisation – ein schöner und runder Abschluss eines gelungenen Auswärtstages.

Zum Saisonabschluss wartet nun noch einmal ein Heimspiel: Am Samstag, 21. März, um 13:15 Uhr empfängt die Bonner JSG den HSV Merzig-Hilbringen in der Sporthalle Beuel-Ost. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel haben die Bonner dort noch eine Rechnung offen. Rund um die Partie finden weitere Spiele der JSG statt, außerdem wird u.a. die A-Jugend für ihre Meisterschaft in der Regionalliga Nordrhein geehrt. Die JSG freut sich daher auf viele Zuschauer zum gemeinsamen Saisonabschluss.

Bundesligahandball in Bonn – Bonner JSG mB1: Schwacher Start und bitteres Ende: Bonn unterliegt Koblenz…

Sonntag, 08. März 2026 – Jugendbundesliga – mB-Jugend

Bonner JSG mB1 vs. HC Koblenz

Ergebnis: 29:34 (15:16)

Ort: Bonn – Hölle Beuel-Ost

Die Bonner JSG musste sich in der Pokalrunde C der JBLH B-Jugend dem HC Koblenz in eigener Halle mit 29:34 (15:16) geschlagen geben. Vor allem ein schwacher Beginn und eine unkonzentrierte Schlussphase verhinderten vor 78 Zuschauern in der Sporthalle Beuel-Ost ein besseres Ergebnis für die Gastgeber.

Dabei startete Bonn ähnlich schwierig in die Partie wie bereits im Auswärtsspiel in Merzig. Zwar brachte Lucas Dreesen die JSG früh in Führung, anschließend übernahmen jedoch die Gäste die Kontrolle und setzten sich schnell ab. In der Anfangsphase fehlte den Bonnern vor allem der Zugriff in der Defensive, wodurch Koblenz sich früh einen deutlichen Vorsprung erarbeiten konnte.

Erst nach einer Auszeit und einer Umstellung in der Abwehr fand die JSG besser in die Begegnung. Mit mehr Stabilität in der Defensive und verbessertem Tempospiel kämpften sich die Bonner zurück ins Spiel. Besonders Julian Schlecht übernahm im Angriff Verantwortung und führte seine Mannschaft wieder heran. Schritt für Schritt verkürzte Bonn den Rückstand und konnte die Partie bis zur Pause beim Stand von 15:16 wieder offen gestalten.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Die Bonner JSG hielt den Anschluss und schaffte es zwischenzeitlich sogar, das Spiel zu drehen und in Führung zu gehen. In dieser Phase zeigte das Team, dass es mit den Gästen auf Augenhöhe agieren kann.

Im weiteren Verlauf fehlte jedoch die Konstanz. Im Angriff wurde häufig zu früh abgeschlossen, zudem verfiel die JSG immer wieder in Einzelaktionen, anstatt den Ball geduldig laufen zu lassen. Auch die Wurfquote von den Außenpositionen war über das gesamte Spiel hinweg nicht ausreichend. In der Defensive verteidigte Bonn viele Angriffe der Gäste zunächst lange gut, verlor jedoch immer wieder kurz vor dem Abschluss die Ordnung.

Koblenz nutzte diese Schwächephase konsequent aus und setzte sich in den letzten Minuten mit einem deutlichen Lauf entscheidend ab. Am Ende stand eine 29:34-Niederlage für die Bonner JSG.

Für die Bonner bleiben nun noch zwei Bundesligaspiele gegen Budenheim (So. 12.03. – 12:00 Uhr, Waldsporthalle Budenheim) und Merzig (Sa. 21.03. – 13:15 Uhr, Sporthalle Beuel-Ost). Dort will die Mannschaft die Saison mit positiven Ergebnissen abschließen, um mit einem guten Gefühl in die anstehenden JBLH Qualifikationsrunden der B- und A-Jugenden zu gehen.

Bonner JSG mB2 feiert 31:27-Auswärtssieg bei den HBD Löwen Oberberg…

Samstag, 28. Februar 2026 – Nordrhein–Regionalliga mB-Jugend

HBD Löwen Oberberg B1 vs. Bonner JSG mB2

Ergebnis: 27:31 (12:13)

Ort: Bonn

Die Bonner JSG II hat sich in der Regionalliga Nordrhein (männliche Jugend B) mit 31:27 (13:12) bei den HBD Löwen Oberberg durchgesetzt. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie bewiesen die Bonner vor allem in der zweiten Halbzeit ihre Durchschlagskraft.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, doch Bonn fand schnell ins Spiel. Bis zur Pause entwickelte sich ein enges Duell auf Augenhöhe, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Mit einer knappen 13:12-Führung für die Gäste ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Bonner JSG das Tempo. Angeführt von Michel Müller, der mit starken 14 Treffern – darunter zwei verwandelte Siebenmeter – herausragte, setzten sich die Gäste zwischenzeitlich deutlicher ab. Auch Jonah Schweikardt (4 Tore) und Felix Kenfenheuer (4 Tore) trugen maßgeblich zur stabilen Offensivleistung bei.

Die Löwen hielten kämpferisch dagegen, insbesondere Magnus Berscheid überzeugte mit 12 Toren, darunter vier verwandelte Siebenmeter. Dennoch gelang es den Oberbergern nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

Am Ende stand ein verdienter 31:27-Erfolg für die Bonner JSG II, die sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und starker individueller Klasse im Rückraum belohnte.

„Leider konnten wir den 3- bzw. 4-Tore Vorsprung in der ersten Halbzeit nicht festigen. Erst im laufe der zweiten Halbzeit konnten wir uns entscheidend mit 6 Toren absetzen. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Jungs der mB3, die uns bei diesem Auswärtsspiel super unterstützt haben und so alle Spielzeit in der Regionalliga sammeln konnten.“, so Coach Daniel Fischer nach Spielende.

Bonner JSG mB2 mit verdientem Regionalliga Sieg gegen Interaktiv.Handball.Düsseldorf/Ratingen…

Samstag, 21. Februar 2026 – Nordrhein–Regionalliga mB-Jugend

Bonner JSG mB2 vs. Interaktiv.Handball.Düsseldorf/ Ratingen B1

Ergebnis: 30:28 (15:14)

Ort: Bonn

Ich – Du – Wir…
Nach der aufgearbeiteten Niederlage gegen die HSG Siebengebirge und dem schweren, anstehenden Spiel gegen eine fast jahrgangsgleiche Mannschaft aus Ratingen, wollten die Spieler wieder auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit, ihre individuellen Stärken und ihr Tempospiel vertrauen.

Vorweg war klar, dass in diesem Spiel ein hohes Engagement jedes einzelnen Spielers nötig sein würde, da aufgrund der angespannten Personaldecke – „ohne vier“, – Hannes und Theo waren noch verletzt , Timo war nach wochenlanger Pause zumindest wieder beim Aufwärmen dabei und Viktor fehlte auch, da er sich entschied eine Handball Pause einzulegen. An dieser Stelle wollen wir, die männliche B2, dir von Herzen alles Gute für die Zukunft wünschen und freuen uns darauf dich hoffentlich bald mal wieder in der Halle zu sehen.

In der Spielvorbesprechung arbeitete das Team Aspekte eines neuen Abwehrsystems heraus und betrachtete Spielsequenzen des Hinspiels, – vor allem im Hinblick auf die geübten technisch–taktischen Inhalte für den Angriff. Es wurde besprochen, dass die mannschaftliche Geschlossenheit uns auszeichnen muss, gepaart mit einem disziplinierten Abwehr– und Angriffsspiel, befeuert von „Nitroglycerin in den Adern und Beinen“.

Das Spiel startete vielversprechend, mit klaren Zuordnungen in der Abwehr und mit flexiblen Ideen gegen eine sehr unangenehme, offensive 5:1 Abwehr der Gegner. In der 5. Minute kassierte die Bonner JSG somit erst das erste Gegentor. In den nächsten Minuten unterliefen ein paar technische Fehler und es verletzte sich zudem Tom schwer an seinem Daumen, sodass dieser nicht weiterspielen konnte. An dieser Stelle wünschen wir Tom alles Gute beim Heilungsprozess.

Mit den daraus resultierenden Umstellungen, konnten die Spieler aber gut umgehen und fanden wiederholt gute Lösungen im Parallelstoß und der Kreiskooperation. So setzte sich das Team nach der Auszeit in der 17. Minute bis zur 20. Minute auf einen drei Tore Abstand ab. In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit verschlechterte sich die Abschlusseffizienz vor dem gegnerischen Tor jedoch etwas und man hatte im neu formierten Innenblock Probleme mit der Absprache und Zweikampfführung bei Freiwurfsituationen. Somit gingen beide Mannschaften mit einem knappen Halbzeitergebnis von 15:14 in die Pause.

Die Spieler reflektierten, dass sie in weiten Phasen eine gute Abwehr gespielt hatten, sich aber in Durchbruchssituationen noch mehr helfen können, indem sie die Abwehrdreiecke einhalten. Offensiv fand man meist eine gute Lösung, hier besprach man nochmal die Idee der Kreisläuferpositionierung und woraus sich infolgedessen wo eine Isolation ergibt. Der Teamspirit war weiterhin die Stärke der B2.

Die zweite Halbzeit startete fulminant. Mit einer agilen Abwehr, welche den Gegner zu technischen Fehlern zwang und einem verbesserten Tempospiel, stellte die junge Bonner Truppe das Ergebnis auf 20:16 in der 31. Minute. In dieser Phase funktionierte besonders die Achse Felix K. auf RL und Jonas auf LA gut. Durch die klare Spielsteuerung von Benjamin auf RM und Raumöffnungen von Michel am Kreis konnten sich die Spieler der B2 bis zur 40. Minute (26:23) gegen den Gegner aus Ratingen intelligent behaupten. Zwischen der 40. und 46. wurden mehrere Wechsel vorgenommen, sodass das Spiel einen kämpferischeren Charakter bekam, in welchem sich die etwas physischeren Gäste aus Ratingen im Angriff besser durchsetzen, konnten und sich im Tor auf ihren stärker werdenden Torwart verließen, der nun einige freie Bälle hielt.

Hier befanden sich die Spieler der Bonner JSG, in ihrer ungewohnten Formation, plötzlich unter Druck. In dieser Crunchtime Phase schafftn die JSG Juzngs es sich in Überzahl freie Situationen zu erlaufen, jedoch fehlte hier die Abschlusseffizienz. Diese neue Formation hielt jedoch den Vorsprung bei einem Ergebnis von 28:27. In den letzten drei Minuten kamen Michel und Felix G. zurück aufs Spielfeld, sowie Emil für Jonah. Interaktiv Ratingen wechselte auf eine offensive Abwehrformation, welche wir geschickt bespielten. In der 49. Minute nahm Interaktiv seine letzte Auszeit und im Anschluß gewannen wir den Ball und bekamen im Angriff einen 7m zugesprochen, sodass wir uns in der 49. Minute wieder auf 29:27 absetzen konnten. Das Spiel endete mit einem hochverdienten 30:28 für die Bonner JSG.

Es können viele positive Schlüsse aus diesem Spiel gezogen werden: Besonders auffällig war es, das die Spieler während der Crunchtime ruhig geblieben sind, jeder seine Aufgaben bewältigte und wir somit durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen physisch– und technisch starken Gegner schlussendlich verdient gewinnen konnten.

Für die mB2 der Bonner JSG spielten:

Oskar Wiemken und Samuel Hubl im Tor; Timo Greitens, Jonah Schweikardt, Tom Groneck, Felix Gasenzer, Anton Dick, Emil Seufert (1), Emilias Otto (1), Jonas Flüshöh (4), Benjamin Runkel (5), Felix Kenfenheuer (6/1) und Michel Müller (13/2)

Bundesligahandball in Bonn – Bonner JSG unterliegt in emotionalem Pokalfight in Merzig mit 30:33…

Samstag, 22. Februar 2026 – Jugendbundesliga – mB-Jugend

HSV Merzig-Hilbringen vs. Bonner JSG mB1

Ergebnis: 33:30 (18:14)

Ort: Thielspark – Merzig

In der Pokalrunde C der JBLH musste sich die Bonner JSG am Samstagabend beim HSV Merzig-Hilbringen mit 30:33 (14:18) geschlagen geben. In der gutgefüllten Thielsparkhalle entwickelte sich von Beginn an eine intensive und emotionale Partie.

Schwacher Start und frühe Hypothek
Die Bonner fanden nur schwer ins Spiel. Schnell lag das Team mit 4:8 zurück. Obwohl die Defensive Merzig phasenweise gut steuerte und viele Angriffe frühzeitig unter Druck setzte, fand der Gastgeber immer wieder Lösungen – sei es durch kleine Unaufmerksamkeiten im Defensivverbund oder durch das nötige Quäntchen Glück im Abschluss.

Vor allem Lukas Mohr bekam die Bonner Abwehr in der ersten Halbzeit nur schwer in den Griff. Immer wieder suchte er konsequent den Zweikampf, zog Siebenmeter oder traf selbst. Hinzu kam, dass früh ein eigener Strafwurf ungenutzt blieb – ein Sinnbild für die fehlende Effizienz im ersten Durchgang.

Im Angriff zeigte die JSG durchaus gute Ansätze. Über starke Sperren am Kreis entstanden immer wieder freie Durchbrüche. Doch das Torhüter-Duell ging klar an Merzig. Mehrfach scheiterten die Bonner an gut parierten Würfen, sodass der Rückstand zur Pause auf 14:18 anwuchs.

Mutige Umstellung bringt Hoffnung
Nach dem Seitenwechsel stellte die Bonner JSG auf eine offensivere Abwehrformation um. Zwar fehlte zunächst etwas die Orientierung, und eine frühe Zeitstrafe erschwerte die Stabilisierung, doch mit zunehmender Spielzeit entwickelte sich eine starke Phase.

Mit einer deutlich aggressiveren Ausrichtung bis hin zu mannorientierten Elementen setzte man Merzig spürbar unter Druck. Ballgewinne häuften sich, das Umschaltspiel funktionierte – und plötzlich war die Partie wieder offen. Mehrfach verkürzte Bonn auf drei Treffer, beim 26:29 (53.) war der Anschluss greifbar nah.

Doch in dieser Phase fehlte die letzte Abgeklärtheit. Statt die Breite des Spiels konsequent zu nutzen und die Kooperation mit den Außen einzubinden, wurde zu häufig früh aus dem Rückraum abgeschlossen – oft über den Block. Gelang es hingegen, ruhig zu bleiben und in Kreuzbewegungen zu kommen, entstanden nahezu hundertprozentige Chancen. Allerdings blieb der Merziger Torhüter auch in dieser Phase ein entscheidender Faktor.

Emotionen auf und neben dem Feld
Die ohnehin aufgeheizte Atmosphäre erreichte in der Schlussphase ihren Höhepunkt. Nach einer Disqualifikation gegen die Gastgeberbank spielte Bonn zeitweise in doppelter Überzahl. Doch auch diese Gelegenheit blieb weitgehend ungenutzt, da eine eigene Zeitstrafe den Vorteil wieder relativierte.

Am Ende reichte die Aufholjagd nicht mehr. Beim 30:33 musste die Bonner JSG anerkennen, dass an diesem Abend vor allem die Effizienz und die nicht vorhandene nötige Souveränität den Unterschied machten.

Blick nach vorne
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft Moral und entwickelte im zweiten Durchgang eine starke Energie. Klar ist jedoch auch: In der 6:0-Abwehr braucht es mehr Cleverness in den Steuerungsmustern, offensiv mehr Variabilität – insbesondere in Kreuzbewegungen, Parallelstoß-Aktionen und im Zusammenspiel mit dem Kreis.

Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am 08. März um 16:30 Uhr im Heimspiel gegen den HC Koblenz. Dort soll mit mehr Konsequenz, Klarheit und Effizienz der nächste Schritt gemacht werden.

Bonner JSG mit Sieg und Niederlage beim Doppelspieltag…

Sonntag, 08. & 11. Februar 2026 – Nordrhein–RegionalligamB2-Jugend

Bonner JSG mB2 vs. HSG Siebengebirge/Thomasberg mB1

Ort: Bonn & Oberpleis

Spiel 1:

Bonner JSG II – HSG Siebengebirge-Thomasberg 26:20 (14:8)

(08.02.2026, Sporthalle Ringstraße)

Die Bonner starteten hochkonzentriert in das Heimspiel und setzten früh ein Ausrufezeichen. Über 3:0 und 6:0 zeigte die Mannschaft von Beginn an eine starke Defensive und konsequente Abschlüsse im Angriff. Besonders Michel Müller übernahm Verantwortung und erzielte insgesamt acht Treffer. Auch Felix Kenfenheuer (8 Tore) überzeugte, insbesondere vom Siebenmeterpunkt (4/5).

Nach 13 Minuten stand es bereits 6:0 – eine dominante Anfangsphase, in der die Gäste kaum Lösungen fanden. Zwar kämpfte sich Siebengebirge zwischenzeitlich etwas heran, doch Bonn behielt stets die Kontrolle. Beim Stand von 14:8 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte wurde es kurzzeitig enger. Die Gäste verkürzten Mitte der zweiten Halbzeit auf 17:16. Doch in dieser Phase bewies das Team Nervenstärke: Zwei schnelle Treffer von Jonah Schweikardt sowie weitere Tore von Müller und Kenfenheuer sorgten wieder für klare Verhältnisse. Spätestens mit dem 23:19 war die Partie entschieden.

Am Ende stand ein verdienter 26:20-Erfolg, getragen von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer starken Anfangsphase.

Spiel 2:

HSG Siebengebirge-Thomasberg – Bonner JSG II 32:29 (11:15)

(11.02.2026, Oberpleis)

Nur drei Tage später kam es zum direkten Wiedersehen – diesmal auswärts. Und erneut erwischten die Bonner den besseren Start. Angeführt von einem überragenden Felix Kenfenheuer (9 Tore) und Michel Müller (8 Tore) setzte sich die JSG früh ab. Über 7:3 und 11:6 erspielte sich Bonn eine stabile Führung.

Zur Halbzeit stand eine verdiente 15:11-Führung auf der Anzeigetafel. Die Abwehr arbeitete kompakt, im Angriff wurden die Chancen effektiv genutzt.

Doch in der zweiten Hälfte kippte das Spiel. Siebengebirge stellte defensiv um und brachte mit Maximilian Wicharz (12 Tore) einen kaum zu stoppenden Akteur ins Spiel. Stück für Stück schmolz der Vorsprung. Beim 21:21 war der Ausgleich hergestellt.

In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten sorgten für zusätzliche Dynamik. Beim Stand von 28:28 war alles offen, doch in den letzten Minuten fehlte den Bonnern die letzte Konsequenz. Zwei vergebene Siebenmeter und einige unglückliche Aktionen ermöglichten es den Gastgebern, sich entscheidend abzusetzen.

Mit 32:29 musste sich die JSG am Ende knapp geschlagen geben – trotz einer starken ersten Halbzeit.

Fazit des Doppelspieltags

Vier Punkte waren möglich – zwei hat sich die Bonner JSG II gesichert. Besonders positiv bleibt die spielerische Entwicklung und die starke erste Halbzeit im Auswärtsspiel in Erinnerung. Gleichzeitig zeigte die zweite Partie, woran noch gearbeitet werden muss: Konstanz über 50 Minuten und Effizienz in entscheidenden Phasen.