
Am Samstagabend den 04.07.2026 ging es für die Kinder und Jugendlichen der Bonner JSG zum diesjährigen Dronninglundcup 2026 nach Dänemark.
Erstmalig wurde das Event von Yannick Pfrengle organisiert. Er wurde von einem großen Organisationsteam unterstützt. Erstmalig waren Eltern der HSG Geislar-Oberkassel an der Organisation beteiligt.
Ein großer Dank geht an:
Anne: Für das Erstellen der Schreiben für die Elterninformationen
Katrin: Für die Überwachung der Geldeingänge und die Bestellungen der Trikots. Zudem hat sie die Trikots aller Teilnehmenden mannschaftsweise sortiert.
Elif/Corina/Thorsten: Einholen der Angebote bei den Busunternehmen
Sabrina & Kathi: Für die Organisation des Frühstücks und waschen vieler Sätze Trikots.
Ralf: als „erfahrenen“ DK-Organisator und Motivator, sowie Schnittstelle zur Cup-Leitung.
Sportlich war die Woche für die Mannschaften der Bonner JSG mehr als erfolgreich. Mit am Ende sechs Finalteilnahmen und Pokalen wurde stolz die Rückreise nach Bonn angetreten.
Mehr dazu in den folgenden Berichten der einzelnen Coaches:
Dronninglund Cup 2026 – Turnierbericht
Bericht von Julian als Trainer der U13m-1:
Anreise
Am Wochenende machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Dänemark. Schon während der Fahrt war die Vorfreude riesig und die Stimmung im Team richtig gut. Nach der Ankunft bezogen wir unsere Unterkunft und bereiteten uns auf die anstehenden Spiele vor. Uns war klar, dass eine intensive Woche auf uns warten würde, aber genauso wussten wir, dass wir als Mannschaft viel erreichen können.
Montag: Der Turnierstart verlief genau nach unseren Vorstellungen. Im ersten Spiel gegen den PSV Recklinghausen mussten wir uns zunächst etwas an das Turnier gewöhnen, gewannen am Ende aber knapp mit 23:21. Anschließend folgte ein souveräner 17:9-Erfolg gegen Hjallerup IF Håndbold 2. Zum Abschluss des Tages ließen die Jungs gegen Kyndil 2 nichts anbrennen und setzten sich mit 11:7 durch. Drei Spiele, drei Siege – besser hätte der Start kaum laufen können.
Dienstag: Am Dienstag zeigten die Jungs gegen den SC Bottrop eine überragende Leistung. Mit viel Tempo, einer starken Abwehr und schönem Zusammenspiel stand am Ende ein deutlicher 48:5-Sieg auf der Anzeigetafel.
Im zweiten Spiel gegen Uriage Handball aus Frankreich wartete dann der bis dahin stärkste Gegner. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir bis zum Schluss kämpften, uns am Ende aber knapp mit 19:22 geschlagen geben mussten. Die Niederlage tat zwar weh, zeigte der Mannschaft aber auch, woran wir noch arbeiten mussten.
Mittwoch: Am Mittwoch lief gegen die HSG Siebengebirge nicht viel zusammen und wir mussten eine deutliche 11:24-Niederlage hinnehmen. Umso beeindruckender war die Reaktion der Jungs im nächsten Spiel gegen Kjøkkelvik IL 2. Jeder kämpfte für den anderen und wir fanden wieder zu unserem Spiel. Mit einem klaren 27:10-Sieg sicherten wir uns den Einzug in die K.-o.-Runde.
Donnerstag: Jetzt wurde es ernst. Im Achtelfinale gegen den Gastgeber Dronninglund IF Håndbold 1 überzeugten die Jungs mit einer konzentrierten Leistung und gewannen verdient mit 23:10.
Im Viertelfinale gegen ACBB Handball aus Frankreich entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts, doch unsere Mannschaft behielt die Nerven und gewann knapp mit 19:18.
Das Halbfinale gegen Dambach la Ville war dann an Spannung kaum zu überbieten. Nach der regulären Spielzeit stand es unentschieden, sodass es in die Verlängerung ging. Dort zeigte die Mannschaft unglaublichen Willen und kämpfte bis zur letzten Sekunde. Mit einem 22:20-Sieg nach Verlängerung zogen wir ins Finale ein.
Freitag: Im Finale wartete erneut die HSG Siebengebirge. Nach der deutlichen Niederlage in der Gruppenphase wollten wir unbedingt zeigen, wie sehr wir uns als Mannschaft entwickelt hatten.




Der Start verlief allerdings alles andere als gut. Mitte der zweiten Halbzeit lagen wir bereits mit 13:18 zurück und viele hätten das Spiel wahrscheinlich schon abgeschrieben. Doch genau in diesem Moment zeigte die Mannschaft ihren unglaublichen Charakter. Die Jungs gaben keinen Ball verloren, kämpften füreinander und holten Tor um Tor auf. Mit einer überragenden Schlussphase drehten wir das Spiel tatsächlich noch und gewannen am Ende mit 23:20.








Besonders gefreut hat uns, dass Yorik für seine starke Leistung im Finale völlig verdient als MVP ausgezeichnet wurde.

Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, Trainer und Eltern feierten gemeinsam diesen unglaublichen Turniersieg. Besonders stolz macht uns als Trainerteam nicht nur der Titel, sondern die Entwicklung der Mannschaft während der gesamten Woche. Die Jungs haben Rückschläge weggesteckt, sind als Team immer enger zusammengewachsen und haben sich diesen Erfolg mit Leidenschaft, Zusammenhalt und großem Einsatz mehr als verdient.





Für uns als Trainerteam war es eine richtig starke Woche. Neben den sportlichen Erfolgen ist die Mannschaft auch außerhalb des Spielfeldes enger zusammengewachsen. Die gemeinsame Anreise, die Zeit in der Unterkunft und die vielen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Dronninglund Cup Sieger 2026 – Bonner JSG U13-1 !!!

Bericht von Paul als Trainer der U13m-2
Bonner JSG U13-2 zeigte beim Dronninglund Cup zunächst eine beeindruckende Leistung. Die Mannschaft gewann ihre ersten sechs Gruppenspiele souverän und überzeugte mit starkem Teamhandball, einer sicheren Abwehr und vielen schön herausgespielten Toren.
Die Siege gelangen gegen Dronninglund, Recklinghausen, Handball du Genevilliers (zweimal), Kjøkkelvik und ACBB Handball. Erst im letzten Gruppenspiel musste sich das Team Kyndil geschlagen geben.
Als Gruppenzweiter zog die Bonner JSG U13-2 ins Viertelfinale ein. Dort traf die Mannschaft auf Dambach-la-Ville. Mit viel Verletzungspech aber trotzdem großem Einsatz und einer kämpferischen Leistung reichte es diesmal nicht für den Einzug ins Halbfinale.
Nach einem starken Turnierverlauf mit sechs Siegen aus sieben Gruppenspielen kann die Mannschaft dennoch stolz auf ihre Leistung beim Dronninglund Cup sein.
Bericht von Christian als Trainer der U15m-1:
Klasse: B15
Ausgangslage: Das Starterfeld in der Klasse mU15 war das größte Teilnhemerfeld des Turniers und bestand aus 44 gemeldeten Mannschaften. Die Bonner JSG reiste mit gleich vier männlichen U15-Mannschaften zum Dronninglund Cup 2026 an – ein starkes Zeichen für die Breite der Jugendarbeit im Verein. Als nominell stärkste Mannschaft ging die Bonner JSG 1 mit einem klaren Anspruch ins Turnier: einer ausgeprägten Leistungsorientierung folgend, wurde vor dem ersten Anwurf das Ziel ausgegeben, mindestens das A-Finale erreichen zu wollen.
Wie sich zeigen sollte, war das Team am Ende bereit, deutlich mehr zu liefern.
Vorrunde – Group 2
Die Mannschaft startete souverän in das Turnier und gewann alle vier Vorrundenspiele:
Datum Gegner Ergebnis
Mo, 06.07. Handbalschool Brabant (NED) 28 : 7
Mo, 06.07. Entente Beaujolaise 2 (FRA) 24 : 13
Di, 07.07. HSG Annen-Rüdinghausen (GER) 20 : 12
Di, 07.07. Dronninglund IF Håndbold 2 (DEN) 15 : 9











Das Spiel gegen HSG Annen-Rüdinghausen wurde bei strömendem Regen ausgetragen – widrige Bedingungen, die die Mannschaft nicht aus der Ruhe brachten. Ansonsten prägten vor allem hohe Temperaturen auf den Rasenplätzen das Turniergeschehen und stellten eine zusätzliche konditionelle Herausforderung dar.
Mit vier Siegen aus vier Spielen und einer deutlich positiven Tordifferenz sicherte sich die Mannschaft den Einzug in die nächste Runde.
Zwischenrunde – PO-Gruppe A3
Auch in der Zwischenrunde bestätigte die Mannschaft über weite Strecken ihre starke Form:
Datum Gegner Ergebnis
Mi, 08.07. Hjallerup IF Håndbold 3 (DEN) 20 : 12
Mi, 08.07. Entente Beaujolaise 2 (FRA) 22 : 14
Do, 09.07. HB Cadolive (FRA) 20 : 15
Do, 09.07. Hjallerup IF Håndbold 1 (DEN) 13 : 17
Drei weitere klare Siege standen zu Buche, ehe die erste Niederlage des Turniers gegen Hjallerup IF Håndbold 1 folgte – ausgerechnet gegen ein Team, das sich später noch einmal in den Weg stellen sollte.


Diese Niederlage hatte es in sich: Hjallerup IF Håndbold 1 war bis zu diesem Zeitpunkt in keinem einzigen Spiel unter 20 erzielten bzw. über 7 kassierten Toren geblieben – eine echte Übermacht also, gegen die die Bonner JSG 1 zum ersten Mal im Turnier wirklich kämpfen musste. Und genau das taten sie: Statt sich der Übermacht zu beugen, zeigte die Mannschaft, dass sie sich gegenseitig positiv verstärken und tragen kann. Diese Partie erwies sich im Nachhinein als echter Moralschub – ab diesem Spiel war ein spürbar anderer Kampfgeist in der Mannschaft zu erkennen, der sich unter anderem in den Schlachtrufen vor den folgenden Spielen zeigte, die fortan einen ganz anderen Geist versprühten.
Finalrunde
A-Viertelfinale – LIF Lindesberg (SWE): 14 : 12
Eine besondere Herausforderung wartete im Viertelfinale: Die Partie musste auf Platz 1 ausgetragen werden, der zu diesem Zeitpunkt eher einem Acker glich als einem Rasenplatz – ein Zustand, der einem A-Viertelfinale kaum angemessen war. Trotz dieser schwierigen äußeren Bedingungen setzte sich die Mannschaft knapp, aber verdient durch und zog ins Halbfinale ein.

A-Halbfinale – UODL HB 1 (FRA): 15 : 12
Im Halbfinale zeigte die Mannschaft erneut Nervenstärke und setzte sich gegen den französischen Vertreter durch. Damit war das ausgerufene Saisonziel – der Einzug ins A-Finale – bereits erreicht.
Sportlich war diese Partie allerdings eine besondere Herausforderung. Der Gegner verstand Abwehrarbeit phasenweise eher als direkten Angriff auf die Wurfarme der eigenen Spieler statt auf den Ball, sodass sich einige Spieler wiederholt in den Wurfarm schlagen lassen mussten. Auch abseits dieser harten Zweikämpfe zeigte sich UODL HB 1 von einer unsportlichen Seite: Mindestens einmal ging ein Spieler kontaktlos, aber lautstark schreiend zu Boden, führte damit die Schiedsrichter in die Irre und bescherte der Bonner JSG 1 eine unberechtigte 2-Minuten-Zeitstrafe. Dass sich die Mannschaft von diesen Widrigkeiten nicht aus dem Konzept bringen ließ und den Sieg dennoch souverän einfuhr, spricht zusätzlich für die mentale Stärke des Teams in dieser Turnierphase.
A-Finale – Hjallerup IF Håndbold 1 (DEN): 27 : 26
Im Finale traf die Mannschaft erneut auf Hjallerup IF Håndbold 1 – jenes Team, das ihr in der Zwischenrunde die einzige Turnierniederlage zugefügt hatte. Ein echter Hammer als Endspielgegner, auf den sich die Mannschaft aber auch freute: Beide Teams hatten in der Zwischenrunde bereits schnellen, hochklassigen und intensiven Handball gezeigt – vor allem aber sehr fairen, was das Finale zu einer echten Vorfreude machte.
Und tatsächlich entwickelte sich ein sehr enges, hochklassiges Spiel, in dem es beiden Mannschaften immer wieder gelang, die gegnerischen Angriffe zu neutralisieren und phasenweise den Druck zu erhöhen. Zwischenzeitlich stellte Hjallerup zwei Bonner Spieler unter Einzelmanndeckung – die Mannschaft reagierte darauf jedoch mit gezielten Wechseln und einer Anpassung des eigenen Angriffsspiels und konnte so den nötigen Abstand aufrechterhalten. Auch wenn in der letzten Minute durchaus noch der Ausgleich für Hjallerup möglich gewesen wäre, rettete die Bonner JSG 1 am Ende einen knappen Ein-Tore-Vorsprung über die Zeit.
In einem hochklassigen, torreichen Finale gelang so die Revanche: Mit 27:26 entschied die Bonner JSG 1 das Endspiel knapp für sich und krönte sich damit zum Turniersieger des Dronninglund Cup 2026 in der Klasse B15.













Randnotiz: Benjamin Runkel wurde, nach Yorik im U13-1 Finale, zum zweiten Bonner Finals-MVP des Finaltages ernannt und gab nach der Ehrung zu Protokoll, das auch Michel, Samu oder das ganze Team diesen Titel verdient gehabt hätten…

Fazit
Mit 9 Siegen aus 10 Spielen und dem Gewinn des A-Finales hat die Bonner JSG 1 das vor dem Turnier ausgegebene Ziel nicht nur erreicht, sondern klar übertroffen. Bemerkenswert ist dabei die Konstanz über die gesamte Turnierdauer hinweg – trotz strömenden Regens, hoher Temperaturen und eines kaum bespielbaren Platzes im Viertelfinale – sowie die Fähigkeit, sich im entscheidenden Moment gegen den einzigen Bezwinger des Turniers zu revanchieren.





Der Bonner Hammer im Anschluß an die Ehrung, ließ unter den Füßen der über 160 Bonner Kids die Halle erbeben…
Rückblickend erweist sich gerade die Niederlage gegen Hjallerup IF Håndbold 1 in der Zwischenrunde als Schlüsselmoment des Turniers: Der Kampfgeist, den die Mannschaft gegen die bis dahin überlegenste Mannschaft des Turniers zeigte, gab dem Team einen spürbaren Moralschub, von dem es bis ins Finale zehrte – und der schließlich in der Revanche gegen genau diesen Gegner gipfelte.
Ein rundum erfolgreiches Turnier für die Mannschaft und ein starkes Aushängeschild für die Jugendarbeit der Bonner JSG.
Gesamtbilanz: 9 Siege, 1 Niederlage | Tore: 220 : 155 | Turniersieger A-Finale B15

Bonner JSG U15m-2
In der Gruppenphase sind wir hervorragend ins Turnier gestartet und konnten das erste Spiel deutlich gewinnen. Im zweiten Spiel mussten wir uns dann den Roomz JAGS (Österreich) geschlagen geben.
Am Dienstag wartete mit Hjallerup die wohl typischste Dronninglund-Erfahrung auf uns. Bei strömendem Regen verwandelte sich der Platz in ein Schlammfeld. Kaum Grip am Ball, ständig rutschige Bedingungen, ein richtiger Kampf. Die Jungs haben dabei zum ersten Mal erlebt, was das Dronninglund Cup Feeling wirklich bedeutet. Trotz großem Einsatz verloren wir die Partie denkbar knapp mit 10:9.
Im letzten Gruppenspiel setzten wir uns anschließend in einem engen Duell gegen die deutsche Mannschaft aus Fulda durch. Damit belegten wir den 3. Platz in unserer Gruppe und qualifizierten uns als bester Gruppendritter noch für die A-Runde.
Am Mittwoch begann die Hauptrunde. Gleich zum Auftakt trafen wir auf die erste Mannschaft des Heimvereins. Dort präsentierten wir uns von unserer besten Seite und lieferten eine überragende Leistung ab. Mit einem souveränen 18:11-Sieg setzten wir direkt ein Ausrufezeichen. Im zweiten Spiel des Tages lagen wir lange zurück, kämpften uns aber eindrucksvoll zurück und erzielten in der Schlussminute noch den verdienten Ausgleich.
Am Donnerstag, dem letzten Turniertag, mussten wir uns den Österreichern erneut geschlagen geben – diesmal allerdings deutlich mit neun Toren Unterschied. Im anschließenden Spiel gegen die Franzosen von ACBB zeigten wir nochmals eine starke Leistung und gewannen verdient mit zwei Toren. Dadurch sicherten wir uns als Zweiter der Hauptrundengruppe den Einzug ins Viertelfinale.
Dort war gegen die körperlich überlegene französische Mannschaft UODL Handball Endstation. Nach vier intensiven Turniertagen fehlten am Ende etwas die Kräfte. In einem umkämpften Spiel mussten wir uns mit 20:14 geschlagen geben.
Trotzdem können wir mit dem Turnier sehr zufrieden sein. Als Jungjahrgang unter den besten acht Mannschaften eines Teilnehmerfeldes von 44 Teams zu landen, ist eine starke Leistung und ein Erfolg.












wA-Jugend der Bonner JSG sammelt wertvolle Erfahrungen beim Dronninglund Cup
Eine intensive und ereignisreiche Woche liegt hinter der weiblichen A-Jugend der Bonner JSG. Beim traditionsreichen Dronninglund Cup in Dänemark stellte sich das Team der internationalen Konkurrenz und das unter besonderen Voraussetzungen. Als einziges U18-Team trat die Bonner JSG in einem Teilnehmerfeld an, das nur aus U19- und sogar U23-Mannschaften bestand. Darunter befanden sich mehrere dänische und norwegische Leistungsstützpunkte, die regelmäßig Talente für die höchsten Ligen ihres Landes ausbilden.
Die Aufgabe hätte kaum anspruchsvoller sein können.
Dennoch zeigte die Mannschaft über die gesamte Turnierwoche hinweg mutige Leistungen und hielt gegen die körperlich und altersmäßig überlegenen Gegner immer wieder stark dagegen. Nach Siegen gegen den DJK TuS 23 Oespel-Kley (21:10) und die U23 des Gastgebers Dronninglund (18:12) folgten Niederlagen gegen EH Aalborg, Nordjylland Håndbold, Ski IL Håndball und HC Eeklo.
Besonders die knappen Spiele gegen Nordjylland (11:13) und HC Eeklo (13:14) machten deutlich, dass die Bonnerinnen auch auf diesem hohen internationalen Niveau absolut konkurrenzfähig waren.
In den anschließenden B-Playoffs belohnte sich die Bonner JSG schließlich für ihre Entwicklung im Turnierverlauf. Mit überzeugenden Erfolgen gegen Oespel-Kley (21:9), Dronninglund G19 (26:4), HBC Evergem (28:8) und die HSG Siebengebirge (21:11) zog die Mannschaft souverän ins B-Finale ein. Dort wartete erneut Oespel-Kley, das mit einem deutlichen 27:12-Erfolg bezwungen wurde.
Neben den sportlichen Ergebnissen wird vor allem die gemeinsame Woche in Dänemark in Erinnerung bleiben. Das Leben auf dem Sportgelände, die vielen Stunden zwischen den Spielen, das Anfeuern anderer Mannschaften und die gemeinsamen Erlebnisse abseits des Handballs haben das Team noch enger zusammengeschweißt. Gerade für eine Mannschaft, die in dieser Konstellation erst, seit wenigen zusammenarbeitet, waren diese Erfahrungen von unschätzbarem Wert.
Mit sieben Siegen aus elf Spielen, dem Gewinn des B-Finales und vielen neuen Eindrücken kehrt die wA-Jugend der Bonner JSG aus Dänemark zurück. Die Turnierwoche hat nicht nur gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen internationale Spitzenmannschaften und ältere Gegner bestehen kann, sondern vor allem, dass sie als Team einen großen Schritt nach vorne gemacht hat: eine hervorragende Grundlage für die bevorstehende Regionalliga-Saison.

Turnierbericht – Bonner JSG weibliche U15 (2. Mannschaft)
Dronninglund Cup 2026
Eine ereignisreiche und unvergessliche Turnierwoche liegt hinter unserer weiblichen U15 (2. Mannschaft). Gemeinsam verbrachten wir von Samstag bis Samstag eine Woche beim Dronninglund Cup in Dänemark – einem der größten internationalen Jugendhandballturniere Europas mit über 3.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen aus zahlreichen Nationen.
Bereits die Teilnahme an diesem Turnier war für unsere Spielerinnen ein besonderes Erlebnis. Innerhalb einer Woche trafen wir auf Mannschaften aus Dänemark, Schweden, Brasilien, Österreich und weiteren Nationen. Neben dem sportlichen Wettkampf standen vor allem internationale Begegnungen, neue Erfahrungen und das gemeinsame Erleben als Mannschaft im Mittelpunkt.
Der Start in das Turnier verlief zunächst schwierig. Für viele unserer Spielerinnen war es die erste Erfahrung, Handball auf Kunstrasen und Naturrasen zu spielen. Die ungewohnten Bedingungen führten dazu, dass die Mannschaft ihr eigentliches Leistungsvermögen zunächst nicht vollständig abrufen konnte.
In der Vorrunde standen insgesamt fünf Spiele auf dem Programm. Trotz vieler guter Ansätze musste sich die Mannschaft in vier Begegnungen jeweils nur knapp geschlagen geben. Lediglich ein Spiel konnte gewonnen werden – und dieses hatte eine ganz besondere Bedeutung: Gegen die schwedische Mannschaft, auf die wir später im Finale erneut treffen sollten, gelang uns ein verdienter 10:9-Erfolg. Schon in diesem Spiel wurde deutlich, dass wir absolut auf Augenhöhe agieren und jederzeit in der Lage sind, diesen Gegner zu schlagen.
Trotz der knappen Ergebnisse ließ sich die Mannschaft niemals entmutigen. Im Gegenteil: Mit jedem Spiel wuchs sie weiter zusammen. Die Spielerinnen gewannen zunehmend an Selbstvertrauen, minimierten ihre Fehler und steigerten ihre Konzentration. Besonders in der Abwehr entwickelte sich das Team von Spiel zu Spiel weiter und zeigte immer mehr Einsatzbereitschaft und gegenseitige Unterstützung.
Diese Entwicklung setzte sich in der anschließenden Pokalrunde eindrucksvoll fort. Dort präsentierte sich die Mannschaft wie verwandelt. Drei Spiele, drei Siege und der souveräne Gewinn der Gruppe waren der verdiente Lohn für die kontinuierliche Leistungssteigerung. Die Mädchen hatten sich endgültig in das Turnier hineingespielt.
Mit dem Gruppensieg war der Einzug ins Viertelfinale geschafft – und plötzlich rückte ein gemeinsamer Traum immer näher. Alle Finalspiele des Turniers werden traditionell in der großen Halle ausgetragen, während sämtliche vorherigen Begegnungen auf den Außenplätzen stattfinden. Für unsere Mannschaft wurde dieses Ziel schnell zu einer zusätzlichen Motivation: Einmal im Finale stehen und in der Halle spielen.
Im Viertelfinale bestätigten die Mädchen ihre starke Entwicklung eindrucksvoll. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zogen sie verdient in das Halbfinale ein. Dort gelang ihnen eine noch überzeugendere Vorstellung. Während einzelne Spielerinnen immer wieder besondere Akzente setzten, war es vor allem das
hervorragende Zusammenspiel als Team, das den Unterschied machte. Jede Spielerin erhielt wertvolle Einsatzzeiten und konnte wichtige Erfahrungen gegen internationale Gegner sammeln.
Der verdiente Lohn war der Einzug in das große Finale der B-Gruppe.
Die Vorfreude auf dieses besondere Erlebnis war riesig. Für viele Mädchen fühlte es sich ein wenig an, wie einmal selbst Handballprofi zu sein. Genau dieses Gefühl vermittelt der Dronninglund Cup auf beeindruckende Weise. Die professionelle Organisation, der Einlauf in die Halle, die Zuschauer und die gesamte Atmosphäre geben selbst den jüngsten Teilnehmerinnen das Gefühl, Teil von etwas ganz Besonderem zu sein.
Vor rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich schließlich ein hochklassiges und jederzeit faires Finale gegen die Mannschaft aus Schweden. Über die gesamte Spielzeit von zweimal 15 Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die erste Halbzeit verlief völlig ausgeglichen, die Führung wechselte mehrfach.
Erst zwei unglückliche Fehlwürfe unsererseits ermöglichten den Schwedinnen eine Zwei-Tore-Führung. Doch unsere Mannschaft gab sich nie auf. Immer wieder kämpften sich die Mädchen zurück und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen. Rund 30 Sekunden vor dem Ende gelang sogar noch der Anschlusstreffer zum 11:12. Leider reichte die verbleibende Zeit nicht mehr aus, um den verdienten Ausgleich zu erzielen und das Spiel in eine Verlängerung oder ein Siebenmeterwerfen zu bringen.
Am Ende fehlte nur ein kleines Quäntchen Glück. Nachdem wir unsere Finalgegnerinnen bereits in der Vorrunde mit 10:9 besiegen konnten, war allen Beteiligten bewusst, dass wir auch dieses Finale hätten gewinnen können. An diesem Tag lag das entscheidende Quäntchen Fortune jedoch auf der schwedischen Seite. So blieb uns trotz einer herausragenden Leistung der denkbar knappe zweite Platz.
Natürlich überwogen unmittelbar nach dem Schlusspfiff zunächst Tränen und Enttäuschung. Eine Finalniederlage schmerzt – besonders dann, wenn der Sieg so greifbar nah war. Doch bereits kurze Zeit später wich die Enttäuschung dem Stolz auf das gemeinsam Erreichte.
Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche Teamgeist dieser Mannschaft. Immer wieder gelang es den Spielerinnen, sich nach Rückschlägen gegenseitig aufzubauen und gemeinsam stärker zurückzukommen. Dieses Miteinander zeigte sich auch nach der Verletzung einer Mitspielerin in der Vorrunde. Obwohl sie nicht mehr aktiv ins Spielgeschehen eingreifen konnte, blieb sie während der gesamten Turnierwoche bei der Mannschaft und unterstützte das Team mit großem Engagement von der Seitenlinie. Die Art und Weise, wie die Mannschaft diese Situation gemeinsam getragen hat, spricht für ihren besonderen Zusammenhalt.
Aus sportlicher Sicht war die Turnierwoche ein voller Erfolg. Die Spielerinnen konnten sich auf internationalem Niveau mit Teams aus verschiedenen Ländern messen, neue Erfahrungen sammeln und sich sowohl individuell als auch als Mannschaft enorm weiterentwickeln. Besonders beeindruckend war die kontinuierliche Leistungssteigerung über den gesamten Turnierverlauf hinweg. Aus einer Mannschaft, die sich zu Beginn noch an die ungewohnten Bedingungen gewöhnen musste, entwickelte sich ein Team, das am Ende verdient im Finale stand und dort bis zur letzten Sekunde um den Turniersieg kämpfte.
Als Trainer ziehe ich deshalb ein durchweg positives Fazit. Die Mädchen haben sich nicht nur sportlich hervorragend präsentiert, sondern auch menschlich beeindruckt. Sie haben Verantwortung übernommen, füreinander gekämpft, Rückschläge gemeinsam verarbeitet und sich gegenseitig immer wieder motiviert. Genau dieser Zusammenhalt war die größte Stärke unserer Mannschaft.
Der zweite Platz in der B-Gruppe ist deshalb weit mehr als eine Silbermedaille. Er steht für eine Woche voller Einsatz, Leidenschaft, Zusammenhalt und persönlicher Entwicklung. Die Spielerinnen haben eindrucksvoll gezeigt, warum sie sich ihren Platz in der Regionalliga verdient haben.

Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft in der kommenden Saison nicht nur viel Freude am Handball haben wird, sondern mit ihrer Einstellung, ihrem Teamgeist und ihrer Entwicklung auch in der Regionalliga, für die eine oder andere Überraschung sorgen wird.

C-Jugend der HSG Geislar-Oberkassel erfolgreich als U15m-3 in Dronninglund dabei
Am Samstag, den 04.07.2026 ging es abends gegen 21:30 für 11 Spieler der HSG Geislar-Oberkassel zusammen mit 14 weiteren Mannschaften der Bonner JSG nach Dänemark.
Nach der Ankunft in Dronninglund stand zunächst das Einrichten der Schlafplätze und Freizeit an.
Abends ging es dann für uns zum Abendessen und anschließend zur Eröffnungsfeier, wo alle teilnehmenden Vereine unter der Flagge ihres jeweiligen Heimatlandes eingelaufen sind.
Nach der Eröffnungsfeier ging es dann zurück nach Hjallerup in unsere Unterkunft.
Am Montag standen dann die ersten drei Spiele der Vorrunde an.
Um 12:05 ging es für uns gegen Dambach la Ville aus Frankreich. Gegen einen körperlich starken Gegner fanden wir nicht richtig ins Spiel und taten uns gegen die körperbetonte Abwehr schwer. Das Spiel verloren wir leider mit 23:11.
Im zweiten Spiel spielten wir gegen die zweite Mannschaft von ACBB Handball. Wir konnten uns etwas steigern und verloren aber trotzdem mit 15:20.
Das letzte Spiel des Tages ging dann gegen die ETG Recklinghausen aus Deutschland.
Besonders in der ersten Halbzeit konnten wir durch gutes Zusammenspiel überzeugen und mit ein paar Toren in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit machten sich dann die fehlenden Alternativen im Rückraum bemerkbar, sodass Recklinghausen kurz vor Schluss mit einem Tor in Führung gehen konnte. In der Schlussphase zeigten wir Moral und konnten mit 16:17 gewinnen.
Am Dienstag standen dann die beiden letzten Spiele der Gruppenphase an.
Um 13:15 spielten wir gegen den HBC Evergem aus Belgien. Wir fanden gut ins Spiel und besonders das abräumen auf Außen klappte sehr gut.
Das Spiel gewannen wir mit 16:22.
Im letzten Spiel der Vorrunde stand dann
das Spiel gegen Dronninglund 1 an. In einem engen Spiel konnten wir besonders in der ersten Halbzeit mithalten. In der zweiten Halbzeit ließen dann die Kräfte nach und wir verloren mit 13:18. Besonders positiv ist, dass die Jungs erstmalig mit Harz spielten und dies sehr gut umsetzen konnten.
Am Mittwoch stand dann das vereinsinterne Duell gegen die Bonner JSG U15m-4 an. Dieses konnten wir mit 13:17 gewinnen.
Anschließend ging es für uns gegen die belgische Mannschaft Elita VZW 1. Dieses Spiel gewannen wir mit 12:22. Besonders das Spiel mit unseren Außen funktionierte sehr gut.
Am Mittwochabend stand dann um 17:20 das letzte Spiel des Tages gegen die ETG Recklinghausen statt. Leider fanden wir nie richtig ins Spiel und verloren leider mit 16:18.
Anschließend gingen wir gemeinsam essen.
Am Donnerstag standen dann die beiden letzten Hauptrundenspiele an. Gegen die dänische Mannschaft Gug-Visse IF verloren wir zwar, aber da sie einen zu alten Torhüter einsetzten wurde das Spiel für uns gewertet.
Im letzten Gruppenspiel wollten wir nochmal alles geben und die letzte Hoffnung auf den Gruppensieg bewahren. Dies funktionierte eindrucksvoll mit einem 6:26 Sieg gegen Dronninglund 3.
Für unsere Spieler Florian, Carl, Jakob, Johann, Paul, Quinn, Paul, Tom, Wim, Mathis, Gustav und Christian war es eine unvergessliche Woche mit tollen Erlebnissen.
Soweit die Berichte die bisher vorliegen…
Am Samstagmorgen kamen wir dann gegen 05 Uhr glücklich aber mit Schlafmangel in Bonn an. 😉
Ein großes Dankeschön geht an alle Trainer und Betreuer, welche die Fahrt möglich gemacht haben: Ralf, Sabrina, Kathi, Marc, Lukas, Christian, Henning, Pascal, Jojo, Lara, Alex, Maria, Jesper, Bastian, Jens, Marena, Helder, Johannes, Christian, Paul, Julian, Milka, Janne, Jan und Yannick














































